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Top Thema im Dezember

Mit Cetuximab 15 Monate Gesamtüberleben in der Erstlinientherapie von Lungenkrebs

Neue Analysen der zulassungsrelevanten FLEX-Studie ergaben, dass Patienten, die unter Cetuximab frühzeitig einen Hautausschlag entwickeln, ein medianes Gesamtüberleben von 15 Monaten aufweisen (p<0,001). Die FLEX-Daten bestätigen erneut den Nutzen einer Zugabe von Cetuximab zu platin-basierter Chemotherapie in der Erstlinientherapie von Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC).  mehr»


Darmkrebs


Darmkrebs Behandlung und Therapie:

Darmkrebs ist eine bösartige Schleimhautwucherung im Dick- beziehungsweise Mastdarm, genauer gesagt entwickelt er sich aus den Drüsenzellen der Schleimhaut. Die Krankheit tritt überwiegend nach dem 50. Lebensjahr auf. Häufig wächst der Krebs unentdeckt über Jahre hinweg. Symptome treten oft erst im fortgeschrittenen, unheilbaren Stadium auf.

Dickdarm- und Mastdarmkrebs (medizinisch "Kolorektales Karzinom") ist eine der häufigsten Krebserkrankungen.

Darmkrebs ist die Krebsart mit der höchsten Zahl der Neuerkrankungen pro Jahr. Jeder Siebzehnte erkrankt im Laufe seines Lebens an Darmkrebs.

Gesunde Ernährung und genügend Bewegung helfen, aktiv gegen Darmkrebs vorzubeugen. Als ungünstig für die Darmgesundheit gelten Übergewicht und einseitige Ernährungsgewohnheiten mit fettreicher und ballaststoffarmer Nahrung sowie chronische Erkrankungen des Darms wie Darmpolypen, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Das molekular biologische Wissen über die Entstehung von Darmkrebs hat in den letzten Jahren enorm zugenommen.

Nach Expertenaussagen haben rund 30 Prozent der Betroffenen eine familiäre Belastung, man kann sagen sie haben ihre Krankheit "geerbt". Dazu gehören unter anderem vererbbare Darmpolypen.

Darmkrebs ist durch Früherkennung heilbar, da er in vielen Fällen sehr langsam voranschreitet. Die Früherkennung ist also eine der wichtigsten Waffen gegen Darmkrebs. Zur Früherkennung ist ein Darmkrebs-Test besonders wichtig. Es gibt die >Darmspiegelung (Koloskopie), die ab den 55. Lebensjahr von der Kasse gezahlt wird oder die Stuhlanalyse (einfacher Hämocculttest) ab dem 50. Lebensjahr, welchen es auch als einfachen Vorsorgetest für zuhause rezeptfrei zu kaufen gibt, dieser ersetzt die Koloskopie jedoch in keiner Weise.

Unbehandelt führt Darmkrebs in den allermeisten Fällen innerhalb von ein bis drei Jahren zum Tod (stadienabhängig). Jährlich sterben in Deutschland fast 30.000 Menschen an Darmkrebs. Bislang waren die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten bei Darmkrebs auf die Chemotherapie begrenzt. Große Hoffnungen gelten nun dem Einsatz so genannter monoklonaler Antikörper, also immunologischen Abwehrmolekülen gegen Dickdarmkarzinomzellen.


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