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Multidetektor-CT als Beleg für Operabilität
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| Die Operabilität eines Pankreaskarzinoms hängt maßgeblich davon ab, ob eine lokale Gefäßinvasion bzw. Metastasen vorliegen. Kann die Multidetektor-Computertomographie (MDCT) helfen, Patienten eine aussichtslose Operation zu ersparen? |
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Sentinel-Lymphknoten: Wer sucht, der findet mehr
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| Beim resektablen Kolonkarzinom wächst die Bedeutung der Sentinel-Lymphknotenanalyse (SLN). Doch die Techniken sind noch wenig standardisiert. Eine prospektive Studie verglich die Standardanalyse mit der ex vivo um die SLN-Analyse ergänzten Pathologie. |
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Evidenz-basierte „Red-flags“
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| Eine Aufgabe des Primärarztes ist das Herausfiltern von Patienten mit Alarmsymptomen und die Überweisung zur fachärztlichen Abklärung. In einer britischen Studie wurde die Assoziation dieser Symptome mit einer anschließenden Krebsdiagnose untersucht. |
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Speiseröhrenkrebs: Pathologie unzureichend?
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| Die meisten Ösophaguskarzinom-Patienten, die eine neoadjuvante Chemoradiotherapie erhalten, sind anschließend frei von Tumorresten. Trotzdem sterben über 80% innerhalb der darauffolgenden fünf Jahre. Haben die Pathologen Tumorresiduen übersehen? |
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Pankreaskrebs? Neuer Serummarker lässt hoffen
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| Die Überlebenschancen von Patienten mit Pankreaskarzinom sind schlecht. Grund ist nicht zuletzt die meist viel zu späte Diagnose. Für die Früherkennung dieser Tumoren ist die Suche nach neuen Biomarkern im Serum von besonderem Interesse. |
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Unterscheidet 18F-FLT-PET reaktive von metastatischen Lymphknoten?
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| Für Patienten mit Lymphknotenbeteiligung und starker Tumorzellproliferation stehen die Risiken aggressiver Therapiemodifikation in sinnvollem Verhältnis zu deren Nutzen. Die 18F-FLT-PET könnte sich trotz inkonsistenter Forschungsergebnisse zur präoperativen Quantifizierung der Tumorzellproliferation und Bestimmung des zervikalen Lymphknotenstatus eignen. |
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ASCO - Gynäkologische Tumoren: Auch kontroverse Themen diskutiert
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| Fragen zu Diagnose und Behandlung gynäkologischer Tumoren wurden auf der diesjährigen ASCO-Jahrestagung kontrovers diskutiert. Themen waren u.a. der Stellenwert der Magnetresonanztomografie als diagnostisches Verfahren oder die Kardiotoxizität unter Anthrazyklin-Behandlung sowie der Einfluss neuer biologischer Substanzen auf das kardiale Risiko der Patientinnen. |
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Diagnostik von Lungentumoren: Exzision mit Lavage kombinieren
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| Für die histologische Diagnostik des Lungenkarzinoms ist die Bronchoskopie mit Probeexzision obligat. Ob zusätzlich eine Lavage erforderlich ist und in welcher Reihenfolge beide Prozeduren durchgeführt werden sollten, wird derzeit diskutiert. |
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Leberpunktion: Zielgenau zum Entnahmeort
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| Trotz generell hoher diagnostischer Sicherheit der konventionellen Sonografie-geführten Leberpunktion kommt es immer wieder zu falsch-negativen Ergebnissen. Chinesische Wissenschaftler untersuchten, ob sich die Trefferquote durch den Einsatz eines Kontrastmittels bei der Sonografie verbessern lässt. |
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Ein „drittes Auge“ für die Koloskopie
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| Die Koloskopie gilt als Goldstandard bei der Früherkennung von Darmkrebs. Doch auch damit werden Polypen und Tumorläsionen übersehen. Kann der Einsatz eines „Third Eye Retroscope“ die Detektionsquote erhöhen? |
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Leberkarzinom: Wichtige Sekunden Verzug
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| Die Computertomographie (CT) kann hepatozelluläre Karzinome entdecken, aber der Abstand zwischen Gabe des Kontrastmittels und CT-Aufnahmen sollte gut kalkuliert werden, wie eine japanische Arbeit zeigt. |
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HCC noch verlässlicher diagnostizieren
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| Die kontrastmittelverstärkte Computertomografie hat Aufdeckung und Charakterisierung des hepatozellulären Karzinoms (HCC) bei Patienten mit chronischen Lebererkrankungen enorm verbessert. Österreichische Ärzte untersuchten, wie sich die Qualität einer Multidetektor-CT (MDCT) durch die Wahl und der Flussrate des Kontrastmittels verbessern lässt. |
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Schlüssel-Gene weisen Brustkrebszellen den Weg in die Lunge
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| Mehr als 50 Gene spielen dabei eine Rolle, ob ein Mammakarzinom in die Lunge metastasiert oder nicht. Dies berichten Wissenschaftler des Memorial Sloan-Kettering Cancer Centers, New York, in der Arbeitsgruppe des Spaniers Joan Massagué im Fachmagazin Nature. |
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Kostendruck: CT-Sceening individualisieren
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| Bei einem 65-Jährigen Raucher mit 5 Packungs-Jahren macht die CT-Früherkennungsuntersuchung auf ein Bronchialkarzinom zehnmal so viel Sinn wie bei einem 40-Jährigen mit denselben Rauchgewohnheiten. |
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Dünnschicht-CT identifiziert Prognosefaktoren
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| Dank der Fortschritte in den CT-Verfahren werden Bronchialkarzinome zunehmend früher diagnostiziert. Die Prognose nach Resektion bleibt hingegen unbefriedigend: Die Heilungsrate nach alleiniger chirurgischer Entfernung kleiner peripherer Tumoren im Stadium I liegt unter 80%. |
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Darmkrebs-Screening: Erfolgsrezept gesucht
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| Durch Screeningprogramme kann die Darmkrebsmortalität reduziert werden. Allerdings lässt die Teilnahme zu wünschen übrig. Deshalb nahm eine italienische Studie jetzt verschiedene Screeningstrategien hinsichtlich ihrer Akzeptanz unter die Lupe. |
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Was nach dem positiven Scan passiert
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| Die Niedrigdosis-Spiral-Computertomographie, kurz LDCT, könnte die Früherkennung des Bronchialkarzinoms verbessern. Doch was geschieht eigentlich nach einem positiven Befund? |
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Mittels eines Stuhltests auf Mutationen in abgeschilferten
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| Darmepithelzellen können kolorektale Neoplasien elegant nachgewiesen werden – Konkurrenz für den Hämoccult-Test? In einer Head-to-head-Studie wurde die Aussagekraft des neuen Verfahrens getestet. |
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DNA-Test zum Darmkrebs-Screening?
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| Mittels eines Stuhltests auf Mutationen in abgeschilferten Darmepithelzellen können kolorektale Neoplasien elegant nachgewiesen werden – Konkurrenz für den Hämoccult-Test? In einer Head-to-head-Studie wurde die Aussagekraft des neuen Verfahrens getestet. |
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Hilft Info-Video, Screeningmuffel zu überzeugen?
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| Die Teilnahme am Darmkrebs-Screening lässt zu wünschen übrig. In den USA hat man versucht, zum allgemeinen Check-up angemeldete Patienten mit einem Aufklärungsvideo vom Nutzen speziell einer Sigmoidoskopie zu überzeugen. |
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Virtuelle Koloskopie erfüllt Erwartungen nicht
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| Nicht-invasiv und risikoarm: Das zeichnet die virtuelle Koloskopie aus. An Sensitivität lässt sie allerdings zu wünschen übrig. Und das scheint sich auch mit zunehmender Erfahrung nicht zu ändern. |
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2.000 Tumoren im Jahr durch Röntgendiagnostik?
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| Ionisierende Strahlen können Krebs auslösen. Unklar ist der Beitrag niedriger Dosen, wie sie beim Röntgen eingesetzt werden. Grob versuchen diesen Beitrag nun zwei Epidemiologinnen von der Universität Oxford abzuschätzen: Demnach sollen etwa bei bis zu 75-jährigen in Deutschland rund 2.000 Krebsneuerkrankungen durch diagnostische Strahlenbelastung bedingt sein. |
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Ganzkörper-Tumorsuche mit MRI oder PET/CT?
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| Für die Therapieplanung bei malignen Erkrankungen ist ein möglichst umfassendes Tumor-staging sinnvoll. Modernste Technik ermöglicht heute eine Durchuntersuchung des ganzen Körpers in einer halben Stunde. Bleibt die Frage, ob man dafür besser auf die Magnetresonanzdarstellung (MRI) oder die Kombination Positronenemissions- und Computertomographie (PET/CT) setzen sollte. |
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Die virtuelle Reise wird reibungsloser
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| Nach der bislang größten Studie zu diesem Thema spürt die virtuelle Koloskopie Polypen ab 6 mm Größe mindestens so akkurat auf wie die herkömmliche Koloskopie. |
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Diagnose mit implantierten Infrarot-Spiegeln
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| Bisher werden Tumormarker vor allem durch Blutuntersuchungen nachgewiesen. Das australische Unternehmen Psivida arbeitet an einer Diagnosetechnologie, bei der biologisch abbaubare Miniatur-Spiegel unter die Haut implantiert werden. |
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Molekulare Bildgebung – weit mehr als nur Diagnostik
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Geht es nach der DFG, muss Deutschland auch weiterhin ohne ein Spezialinstitut auskommen: Im März sprach sich ein Expertengremium gegen ein nationales Zentrum für biomedizinische Bildgebung aus. Doch wovon viele Nuklearmediziner hierzulande träumen, ist seit zwei Jahren in den USA Realität – und wirft bereits Früchte für die Onkologie ab, so Institutsdirektor Roderic Pettigrew. |
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