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Epidemiologie

 
  Literaturreferate mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet der Epidemiologie gastointestinaler Tumoren, wie z.B. Darmkrebs oder Magenkrebs, sind das Thema dieser Rubrik.  
   
 

Krebs des oberen Verdauungs- und Atmungstrakts: Der Einfluss der Gene
Alkohol ist ein bedeutender Risikofaktor für Krebs des oberen Verdauungs- und Atmungstrakts. Da er vor allem von Alkoholdehydrogenasen (ADH), verstoffwechselt wird, analysierten Genetiker in einer großen multizentrischen Studie sechs genetische Varianten dieser Enzyme.
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Osteonekrose als Therapiefolge
Wer als Kind einen Krebs überlebt, muss auf Spätfolgen der Tumortherapie gefasst sein. Kollegen in Nordamerika ermittelten beispielsweise die Zahl der Osteonekrosen und warfen einen Blick auf Risikofaktoren.
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Routine-Screening auf Helicobacter pylori?
Wird eine Helicobacter pylori-Infektion behandelt, kann sowohl die ¬Inzidenz von Magenkarzinomen als auch die von peptischen Ulzera und deren Komplikationen gesenkt werden. Ist daher ein flächendeckendes Screening eine sinnvolle Präventionsstrategie?
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Pilzprophylaxe senkt auch Kosten
Patienten mit hämatologischen Malignomen leiden im Verlauf ihrer Chemotherapie häufig unter Pilzinfektionen. Dass liposomales Amphotericin B dem vorbeugen kann, haben Kollegen von der Berliner Charité vor Kurzem gezeigt. Nun ergänzen sie: Die Prophylaxe lohnt sich auch finanziell.
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Kopf-Hals-Tumoren: Hauptrisikofaktor Rauchen
Kopf-Hals-Tumoren sind häufig mit kombiniertem Zigaretten- plus Alkoholkonsum assoziiert. Um den Einfluss beider Einzel-Risikofaktoren auf die Karzinogenese besser zu verstehen, benötigt man zunächst einen großen Fundus epidemiologischer Daten
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Tumore des oberen Aerodigestivtrakts
Interleukin-Gene als Tumorrisiko Erzeugen Umweltgifte Krebs, geschieht dies oft über eine chronische Entzündung. Und gerade die körpereigenen Entzündungsmediatoren wirken häufig schädigend auf das Gewebe. Ist das Krebsrisiko also höher, wenn sich die Mediatoren aus genetischen Gründen besonders leicht bilden?
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Bronchialkarzinom: Personen mit erhöhtem Risiko herausfiltern
Anders als bei Brustkrebs, Melanom oder Kolorektalkarzinom gibt es für das Bronchialkarzinom kaum Modelle zur Abschätzung des individuellen Risikos; bisher beschränkte man sich auf die Charakteristika Raucherstatus, Geschlecht und Alter. In dieser Analyse betrachtete man jenseits von ­Nikotinanamnese und Asbest-Exposition weitere mögliche Risikofaktoren, mit dem Ziel, ein möglichst umfassendes Instrument zur Risikoprädiktion zu erstellen.
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Osophagus-Ca.: Höchstes Risiko durch Alkohol plus Zigaretten
Noch immer ist unklar, warum sich im mittleren Ösophagus mehr Plattenepithelkarzinome entwickeln. Jetzt wurde der Einfluss verschiedener Risiko­faktoren in Abhängigkeit von der Lokalisation des Tumors analysiert.
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Molekularbiologie des „Tumorbuddings“
Die Aussprossung von entdifferenzierten Tumorzellen beim Kolorektalkarzinom ist als Phänomen mehrfach beschrieben. In einer experimentellen Studie wurden nun die molekularbiologischen Vor­gänge des „Tumor-Buddings“ untersucht.
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Synbiotische Diät soll Dickdarmkrebs vorbeugen
Diverse Studien deuten darauf hin, dass die Darmflora die Entstehung kolorektaler Karzinome beeinflusst. Kann eine diätische Veränderung der Darmflora vor kolorektalen Tumoren schützen?
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Kinasen entzaubert: Wenn die Phosphorylierung entgleist
Proteinkinasen sind häufig Schlüsselstellen der zellulären Signaltransduktion – und in vielen Fällen bei Krebs aus dem Lot geraten. Das bestätigen Arbeiten des internationalen Cancer Genome Projects.
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Mutationen haufenweise: Genotypisieren statt teuer Sequenzieren
Unter dieser Devise hat der Harvardforscher Levi Garraway mit seinen Mitarbeitern eine groß angelegte Suche nach Mutationen in verschiedenen Tumor­entitäten gestartet.
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Vitamine zur Magenkarzinom-Prophylaxe?
Mehrere Untersuchungen lassen vermuten, dass Menschen, die viel Obst und Gemüse essen seltener an einem Magenkarzinom erkranken. Ob eine gezielte Supplementierung mit Antioxidanzien auch wirkt, wird kontrovers diskutiert. Eine kontrollierte Studie sollte Klarheit bringen.
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Mikroorganismen als Krebsauslöser
Etwa 20% der jährlichen Tumorneuerkrankungen weltweit sind auf eine Infektion zurückzuführen. Zu diesem Resümee kommt Harald zur Hausen in einem Kompendium, für das „Mister HPV“ den gegenwärtigen Stand zum Zusammenhang zwischen Infektionen und Krebs zusammengefasst hat.
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Selen reduziert Rezidive von Darmpolypen
Eine protektive Wirkung gegen die Entstehung von Karzinomen wird dem Spurenelement Selen seit längerem zugesprochen. Für das Rezidivrisiko bei kolorektalen Adenomen liegt jetzt eine Meta-analyse vor, die dies unterstützt.
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Gendefekte und Krebsrisiko
Bevor Mutationen Krebs verursachen, werden sie häufig von Reparaturenzymen korrigiert. Allerdings sind bei vielen Patienten eben diese Enzyme selbst mutiert.
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Tragen dicke Kinder ein erhöhtes Risiko, als Erwachsene an Krebs zu erkranken?
Mit steigender Prävalenz der Adipositas im Kindesalter werden auch deren Langzeit-Auswirkungen auf die Gesundheit im späteren Leben interessant. In dieser Studie untersuchte man den Zusammenhang der Gewichtsdaten einer großen Kinderpopulation aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts mit dem späteren Auftreten von Karzinomen in dieser Kohorte.
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Carotinoide halten Darmpolypen im Schach
Eine Carotinoid-reiche Kost wurde mit einem verringerten Risiko für eine Reihe von Tumoren wie Kolorektal- , Lungen- und Ovarialkarzinomen in Verbindung gebracht. Nur wenige epidemiologische Studien untersuchten den Einfluss des indviduellen Vitamin A- oder Carotinoid-Konsums auf das Risiko für ein kolorektales Karzinom oder kolorektale Adenome.
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Kohlenhydrate: ein Magenkrebsrisiko
Ein Zusammenhang zwischen kohlenhydratreicher Ernährung und der Entstehung von Krebs ist seit längerem bekannt, insbesondere für kolorektale Tumoren und Mammakarzinome. Die vorliegende Studie bestätigt, dass auch das Magenkarzinomrisiko bei einer hohen glykämischen Last, die ein Indikator für die Menge der verwertbaren Kohlenhydrate in der Nahrung darstellt, erhöht ist.
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Ein Nutzen der Hormone bleibt
Die Substitution von Sexualhormonen bei Frauen nach der Menopause erhöht das Risiko für Brustkrebs und koronare Herzkrankheit. Sie scheint aber die Inzidenz des kolorektalen Karzinoms zu senken. Ein Grund für einen genaueren Blick auf die Ergebnisse der Studie der „Women’s Health Initiative“ (WHI).
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Larynxkarzinom durch Zementstaub
Tabak und Alkohol sind die Hauptrisikofaktoren für ein Larynxkarzinom. Ins Visier ist nun auch Zementstaub geraten.
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Barrett-Ösophagus: ASS zur Krebs-Prävention
Nicht-steroidale Antiphlogistika, insbesondere Azetylsalizylsäure (ASS), verringern nachweislich das Risiko für ein Ösophaguskarzinom. Beim Barrett-Ösophagus, einer Präkanzerose dieses Tumors, scheint die ASS-Prophylaxe kostengünstig und effektiv zu sein.
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Krebsregister Standortfaktor für onkologische Qualität
Krebsregister können mehr als nur Daten sammeln, sie tragen entscheidend bei zur Qualitätssicherung und damit zur Verbesserung der Patientenversorgung. Werden sie in Zeiten von Disease-Management-Programmen überflüssig?
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2.000 Tumoren im Jahr durch Röntgendiagnostik?
Ionisierende Strahlen können Krebs auslösen. Unklar ist der Beitrag niedriger Dosen, wie sie beim Röntgen eingesetzt werden. Grob versuchen diesen Beitrag nun zwei Epidemiologinnen von der Universität Oxford abzuschätzen: Demnach sollen etwa bei bis zu 75-jährigen in Deutschland rund 2.000 Krebsneuerkrankungen durch diagnostische Strahlenbelastung bedingt sein.
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Rauchen und kolorektales Karzinom
Herauszufinden, zu welchen Tumorentitäten Tabakkonsum führt, ist ein großes Puzzlespiel. Beim kolorektalen Karzinom gibt es Hinweise, denen eine große Studie an knapp 40.000 Männern und Frauen aus dem Raum Chicago nun ein weiteres Puzzleteil hinzufügt.
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Ist die Teilnahme an einer klinischen Studie allein nützlich für Patienten?
“In klinischen Studien werden Krebspatienten optimal betreut. Dadurch sind ihre Aussichten auch in den Kontrollgruppen besser als außerhalb von Studien.” Die Annahme eines solchen “Studieneffekts” ist in ärztlichen Kreisen weit verbreitet und wird häufig verwendet, um Patienten für die Teilnahme an einer Studie zu überzeugen. Eine Metaanalyse stellt diese Aussage in Frage.
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