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Immuntherapie

 
  Neue Hoffnung? Kundige Hände bringen die Forschung voran

Immer noch ist Krebs eine der häufigsten Todesursachen. Nach wie vor beeinträchtigen Krebserkrankungen wie Darmkrebs, Lungenkrebs oder Kopf-Hals-Tumoren und deren Therapie massiv die Lebensqualität der Betroffenen. Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie werden zwar auch künftig die Eckpfeiler der Behandlung sein, darüber hinaus aber schreitet die Entwicklung innovativer Immuntherapeutika und zielgerichteter Alternativen zu diesen Standardverfahren voran.
Von diesem neuen, zielgerichteten Vorgehen, das spezifisch an der Krebszelle ansetzt, darf man sich eine Therapie mit besserer Wirksamkeit bei geringeren Nebenwirkungen erwarten.

 
 

Cetuximab verlängert das Überleben
Die Einführung von zytotoxischen Substanzen wie Irinotecan oder Oxaliplatin sowie des Antikörpers Bevacizumab hat die Prognose von Darmkrebspatienten verbessert. Der EGFR-Antikörper Cetuximab zeigt ebenfalls eine gute Aktivität.
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Verlängertes Gesamtüberleben ohne Einschränkung der Lebensqualität
Patienten mit Plattenepithelkarzinomen des Kopf- und Halsbereichs (SCCHN) leiden sozial oft besonders schwer unter ihrem Tumor. Kann eine sanftere Therapie mit Antikörpern die Lebensqualität verbessern?
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Angemessen prämedizieren - Infusionsbedingte Reaktionen abfangen
Infusionsbedingte Reaktionen (IRR) treten bei einem breiten Spektrum von Medikamenten auf, die in der Onkologie zum Einsatz kommen: Die Gabe von Taxanen (z. B. Paclitaxel) und Platinderivaten (Oxaliplatin) ist hiervon ebenso betroffen wie die Therapie mit Antikörpern (Rituximab, Trastuzumab oder Cetuximab). Um IRR zu vermeiden, werden antiallergische Substanzen verabreicht. Welchen Einfluss diese Prophylaxe auf die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Cetuximab hat, untersuchten S. Siena, Mailand, Italien, und Kollegen.
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Transregio: Zug um Zug zur T-Zell-Therapie
Zur Erforschung neuer immuntherapeutischer Ansätze hat im Sommer ein neuer Transregio- Sonderforschungsbereich seine Arbeit aufgenommen. Er trägt den Titel „Grundlagen und Anwendungen der adoptiven T-Zell-Therapie“.
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Ermutigende Ergebnisse mit einer Tumorvakzine
Patienten mit fortgeschrittenem Nicht-Kleinzeller (NSCLC) haben eine schlechte Prognose. Auch die Erfahrungen mit immunologischen Therapieansätzen waren bisher nicht ermutigend. Nun scheint eine Trendwende in Sicht.
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Anti-Gangliosid-Impfung bei SCLC: Keine ­Immunreaktion – keine Lebensverlängerung
Bei begrenztem kleinzelligem Lungenkrebs (SCLC) ist eine Chemoradio­therapie heute Standard. Trotz guten Ansprechens kommt es aber fast immer innerhalb von zwei Jahren zum tödlichen Rezidiv.
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Rückschlag für PDGFR-b-Inhibitor
Verschiedene Tyrokinase-Inhibitoren sind in der Entwicklung. Kann CDP860, ein pegyliertes Antikörper-Fragment, das die β-Untereinheit des Platelet-derived Growth Factor (PDGFR)-Rezeptors blockiert, helfen, Therapeutika noch besser im Tumor zu akkumulieren?
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IL-2 präoperativ: weniger Komplikationen
Tumorchirurgie beinhaltet immer das Risiko, die Proliferation von Mikrometastasen zu fördern bzw. die Disseminierung von Tumorzellen voranzutreiben. Eine interessante Gegenstrategie könnte die präoperative Gabe von Interleukin-2 (IL-2) sein.
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Mykobakterien für die Lebensqualität
Abgetötete Mykobakterien aktivieren das Immunsystem. In Phase-II-Studien schienen sie Krebspatienten bereits zu helfen. Doch in einer jetzt veröffentlichten Phase-III-Studie zum nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) geht der Effekt nicht über eine Verbesserung der Lebensqualität hinaus.
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Angiogenesehemmer
Die Angiogenese, also die Aussprossung neuer Blutgefäße, ist von entscheidender Bedeutung für Wachstum und Absiedelung maligner Tumore. Aus diesem Grund sind Mechanismen, die die Angiogenese hemmen, vielversprechend für die Krebstherapie.
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EGFR-spezifische monoklonale Antikörper
Der epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor (Epidermal Growth Factor Receptor, EGFR), der zur erbB-Gruppe transmembranöser Rezeptoren gehört, ist von zentraler Bedeutung für die Regulation von Zellwachstum und -differenzierung im gesunden Organismus.
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Immunozytokine
Immunzytokine sind rekombinante Fusionsproteine, die im Mikromilieu des Tumors eine Immunantwort auslösen. Durch diese Immunozytokine sollen hohe Zytokinkonzentrationen im Tumor erzielt und dadurch, ohne die bei systemischer Zytokinzufuhr zu erwartenden Toxizitäten, eine Immunantwort ausgelöst werden.
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Targeting Cancer for Better LivesSM
Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte:

  • Therapeutische Tumorvakzine, die das Immunsystem zum gezielten Angriff auf Tumore aktivieren.
  • EGFR spezifische monoklonale Antikörper, die das Krebswachstum hemmen.
  • Angiogenesehemmer, die den Tumor von der Blutversorgung abschneiden.
  • Immunozytokine, die gezielt Tumore angehen und eine lokale Stimulation des Immunsystems bewirken.

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Therapeutische Tumorvakzine
Therapeutische Tumorvakzine sind eine neue Klasse von Krebstherapien, die darauf ausgelegt sind, eine gezielte Immunantwort gegen Krebs auszulösen. Die therapeutischen Tumorvakzine zielen dabei auf immunogen wirkende Antigene ab, die häufig auf der Oberfläche von Tumorzellen exprimiert werden.
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Literaturübersicht
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