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Transregio: Zug um Zug zur T-Zell-Therapie

  

Zur Erforschung neuer immuntherapeutischer Ansätze hat im Sommer ein neuer Transregio- Sonderforschungsbereich seine Arbeit aufgenommen. Er trägt den Titel „Grundlagen und Anwendungen der adoptiven T-Zell-Therapie“.


Hauptakteure sind die Charité und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin sowie das GSF-Forschungszentrum in München; beteiligt sind daneben die beiden Münchener Universitäten und das Deutsche Rheumaforschungszentrum Berlin. Laut einer GSF-Mitteilung fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft den zunächst für vier Jahre eingerichteten Transregio mit jährlich 1,5 Millionen Euro.

Ziel der Arbeiten ist, zur Therapie von Krebserkrankungen, die durch Chemotherapie, Strahlentherapie oder ­Chirurgie nicht mehr behandelt werden können, verstärkt das körpereigene Immunsystem zu nutzen. Diese Form der Tumortherapie ist bisher in Deutschland nur sehr wenig erforscht. Im Mittelpunkt steht die adoptive T-Zelltherapie, bei der in vitro spezifische T-Zellen gegen Tumor- oder virusbefallene Zellen hergestellt und dem Patienten zurückgegeben werden. Bislang gibt es nur sehr wenige klinische Erfahrungen mit dieser aufwendigen und schwierig durchführbaren Therapieform. „Unser Ziel ist, Verfahren zu entwickeln, die die adoptive T-Zelltherapie einfacher durchführbar und wirksamer machen“, erläutert der Sprecher des Forschungsschwerpunkts. ro

[Im Focus Onkologie 2006; 9(11): 10]

 
rw, BSMO, 19. Dezember 2006


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