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Kongressberichte

 
  In dieser Rubrik finden Sie Zusammenfassungen aktueller Kongresse aus der Onkologie mit dem Schwerpunkt auf Darmkrebs, Kopf-Hals-Tumoren sowie Lungenkrebs.  
 

Leukämie- und Lymphomtherapie: Neue molekulare Targets
Auf molekulare Zielstrukturen („Targets“) maßgeschneiderte Therapien gelten als die Zukunft der Hämatologie und Onkologie, seitdem vor drei Jahren Imatinib als erste derartige Substanz zugelassen wurde. Für zahlreiche dieser Targets vor allem aus dem Bereich der Signaltransduktion gibt es bereits Hemmstoffe – ob Anti­körper oder niedermolekulare Inhibitoren – und es werden immer mehr, wie auch beim letzten Kongress der American Society of Hematology (ASH) wieder deutlich wurde.
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Congress of the European Society of Medical Oncology Molekulare Tumormarker individualisierte Therapien
Ein starker Trend in der Onkologie ist derzeit die Individualisierung der Therapie. Neue Methoden ermöglichen die immer genauere Differenzierung molekularbiologischer Unterschiede in Tumoren, die mit dem Ansprechen auf bestimmte Behandlungen korrelieren.
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DGHO, ÖGHO und SGMH 2008 OFF-Regime beim Pankreaskarzinom
Für die Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen und metastasierten Pankreas¬karzinoms nach Progression im Verlauf einer Gemcitabin-Therapie gibt es bislang noch keinen Standard.
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DGHO, ÖGHO und SGMH 2008 Therapie bei kolorektalen Karzinomen
Patienten in klinischen Studien sind in der Regel stark selektioniert und entsprechen daher selten dem typischen Patienten in der Praxis, der oft neben dem Tumor Begleiterkrankungen aufweist.
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DGHO, ÖGHO und SGMH 2008 Tumor und Thrombose
Tumorpatienten haben aus verschiedenen Gründen ein erhöhtes Risiko für eine venöse Thromboembolie (VTE). Trotzdem wird eine Thromboseprophylaxe nur in bestimmten Risikosituationen bzw. bei Risikopatienten durchgeführt, erklärte Ansgar Weitermann, Wien, Österreich, auf dem Fortbildungssymposium „Tumor und Thrombose“.
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DGHO, ÖGHO und SGMH 2008 Hereditäre Tumorprädisposition
Bei bis zu 10% der Brustkrebspatientinnen liegt ein „erblicher“ Brustkrebs vor, d. h. es können Veränderungen bei bestimmten Risikogenen nachgewiesen werden. Ein 10- bis 20-fach erhöhtes relatives Risiko haben Trägerinnen mit Mutationen der Tumorsuppressorgene BRCA1, BRCA2 und TP53, sagte Teresa Wagner, Wien, Österreich, auf dem Fortbildungssymposium Hereditäre Tumorprädisposition.
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Weltkongress zu Gastrointestinalen Tumoren - Magenkrebs: Risikopatienten identifizieren
Was das Magenkarzinom anbelangt, so wurden auf dem Kongress bewusst die Unterschiede Orient-Okzident nebeneinander gestellt.
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Weltkongress zu Gastrointestinalen Tumoren: Früherkennung des Kolonkarzinoms
Eine Lanze für die klassiche Koloskopie zur Darmkrebsfrüherkennung brach Wolff Schmiegel, Bochum. „Wir können die Prognose tatsächlich verbessern“, kommentierte Schmiegel die in Deutschland durch die Endoskopie erzielten Verbesserungen.
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Ösophaguskarzinom: Verfeinerte Bildgebung
Intensiv mit dem Thema der Patientenselektion beschäftigten sich auf dem Kongress auch die Ösophagusexperten. Wie lassen sich diejenigen Karzinompatienten identifizieren, die am ehesten von einer Chemotherapie profitieren? Laut Florian Lordick vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg eignet sich zur Patientenselektion die Positronenemissionstomografie (PET).
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Weltkongress zu Gastrointestinalen Tumoren - Kolonkarzinom: Maßgeschneiderte Therapie
Wie Sabine Tejpar in einer Spezialauswertung der EVEREST-Studie herausfand, ließ sich selbst durch eine Dosiseskalation bei Patienten mit KRAS-Mutationen die therapeutische Effektivität nicht steigern.
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ASCO 2008 - Anaplastische Gliome und mehr ...
Für die Erstbehandlung des Glioblastoms gibt es seit der Veröffentlichung der EORTC-Studie 26981 im Jahr 2005 einen Standard: Radiochemotherapie mit dem Alkylans Temozolomid und anschließende adjuvante Behandlung mit Temozolomid.
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13th Congress of the European Hematology Association: Von MDR und transfizierten Donor-Lymphozyten
Vom ASCO non-stop zur Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) - in diesem Jahr nach Kopenhagen. Spezialisierte Hämatologen klagen manchmal darüber, dass ihr Fach beim ASCO zu wenig Beachtung findet.
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ASCO Annual Meeting 2008 - Rezidivtherapie des Zervixkarzinoms
Patientinnen mit fortgeschrittenem und rezidiviertem Zervixkarzinom profitieren von einer Cisplatin-haltigen Chemotherapie. Unerheblich für die weitere Prognose ist, ob Cisplatin mit Paclitaxel, Vinorelbin, Gemcitabin oder Topotecan kombiniert wird.
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ASCO Annual Meeting 2008 - Frühes Endometriumkarzinom: vaginale Brachytherapie einsetzen
Ergebnisse einer randomisierten Studie aus Holland weisen darauf hin, dass die vaginale Brachytherapie (VBT) der externen pelvinen Bestrahlung (EBRT) als adjuvante Therapieoption für Patientinnen mit frühem Endometriumkarzinom vorzuziehen ist.
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ASCO Annual Meeting 2008 - Kolorektalkarzinom: adjuvante Therapie mit Oxaliplatin
Beim frühen Kolonkarzinom ist die adjuvante Therapie bereits seit längerem Standard, konnte jedoch in den letzten Jahren durch Intergation neuer Zytostatika weiter optimiert werden. Nach der MOSAIC-Studie hat jetzt auch die Studie C-07 des National Surgical Adjuvant Breast and Bowel Project (NSABP) den Nutzen von Oxaliplatin zusätzlich zu Regimen mit 5-Fluororuracil/Folinsäure (5-FU/FS) zeigen können.
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ASCO Annual Meeting 2008: Lungentumoren: von der Prävention zur Therapie
Cetuximab-Regime: neuer First-Line-Standard
Standard in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen und metastasierten NSCL sind heute platinhaltige Zweierregime, mit denen eine bessere Überlebensverlängerung als mit der alleinigen Supportivtherapie gelingt.
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European Breast Cancer Conference (EBCC 6): Wie intensiv muss die Brustkrebstherapie sein?
Nur drei Monate nach dem San Antonio Breast Cancer Symposium fand in Berlin die European Breast Cancer Conference (EBCC 6) statt. Trotz der zeitlichen Nähe zu dem weltgrößten Brustkrebskongress wurden auf der EBCC 6 neue interessante Daten zu Screening, Bestrahlung, neoadjuvanter Therapie und speziellen Aspekten der Brustkrebstherapie vorgestellt.
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Frühjahrstagung der DGHO: Der Fortschritt muss für alle Patienten erreichbar bleiben
Die Fachgesellschaft der Deutschen Hämatologen und Onkologen (DGHO) sieht erheblichen gesundheitspolitischen Handlungsbedarf. Dabei geht es nicht so sehr um kurzfristige Finanzierungsprobleme. Die Versorgungsqualität der onkologischen Patienten muss, nach Meinung der DGHO, langfristig gesichert werden.
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28. Deutscher Krebskongress: Gynäkologische Tumoren immer zielgerichteter behandeln
Zentrales Thema war die individualisierte Therapie von Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren. Im Fokus standen nicht nur die zielgerichteten Substanzen, sondern auch optimierte Bestrahlungstechniken. Grundlage für die zielgerichteten systemischen Therapien ist das molekularbiologische Verständnis der Tumorpathogenese.
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28. Deutscher Krebskongress: Multimodale Behandlungsansätze beim Magenkarzinom
Das Magenkarzinom gehört trotz abnehmender Inzidenz weiterhin zu den häufigsten tumorbedingten Todesursachen. Die chirurgische Therapie hat beim Magenkarzinom nach wie vor die Priorität. „Das Ziel der Chirurgie ist die R0-Resektion“, betonte Hans-Joachim Meyer, Solingen.
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28. Deutscher Krebskongress: Kolorektales Karzinom: Prävention und Therapie forcieren
Die Inzidenz von kolorektalen Karzinomen steigt, doch es gibt einen Lichtblick: Die Mortalitätsrate geht zurück. Ein entscheidender Faktor, der zum Rückgang der Sterblichkeitsrate beim Darmkrebs führt, ist die Prävention.
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28. Deutscher Krebskongress: Urothelkarzinom - ein Rezidiv kommt selten allein
Nierenzellkarzinome metastasieren nach Nephrektomie in 30 bis 50% der Fälle. Doch solitäre Metastasen bzw. Lokalrezidive sind selten, berichtet Susanne Krege, Krefeld. Entsprechend schwach ist die Evidenzlage – wenige Publikationen mit einer geringen Zahl von Patienten beschäftigen sich mit diesem Thema.
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28. Deutscher Krebskongress: Bronchialkarzinome - Tabakentwöhnung immer sinnvoll
Die häufigste Ursache des Bronchialkarzinoms ist das Tabakrauchen. 20 Zigaretten täglich erhöhen das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, um etwa das 20-fache. 85% der Bronchialkarzinome gehen auf das Konto des regelmäßigen Tabakkonsums.
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28. Deutscher Krebskongress: Hautkrebs - vermeiden vor behandeln
Die beste Verhütung von Hautkrebs ist immer noch die Vermeidung der UV-Exposition. UV-B- und neuen Erkenntnissen nach auch UV-A-Strahlen lösen Signaturmutationen an Genen aus, die eine Rolle in der DNA-Reparatur, Zellzykluskontrolle und Signaturtransduktion spielen, berichtete die Petra Boukamp vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.
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ASCO News: Tegafur Uracil als patientenfreundliche Alternative in der neoadjuvanten Therapie des lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinoms
Chicago/Darmstadt, 10. Juli 2008 – Auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wurden die Ergebnisse einer Studie zum neoadjuvanten Einsatz des oralen Zytostatikums Tegafur Uracil beim lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinom präsentiert. Die vorgestellten Daten zeigen, dass der Einsatz von Tegafur Uracil, das bisher beim metastasierten kolorektalen Karzinom zugelassen ist, auch schon in diesem früheren Stadium sinnvoll ist. Die patientenfreundliche Anwendung geht dabei nicht auf Kosten der Effektivität.
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Tipifarnib bei AML insgesamt wenig wirksam
Besonders schwierig ist die Therapie der AML bei älteren Patienten, die keine aggressiven Chemotherapien mehr vertragen. Bei ihnen haben drei große US-amerikanische Studiengruppen deshalb einen weiteren Ansatz der zielgerichteten Therapien erprobt, die Hemmung der Farnesyltransferase mit dem oral verabreichbaren Inhibitor Tipifarnib.
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FLT3-Mutationen: Inhibitoren in Kombination wirksam
Der Oberflächenrezeptor FLT3 (FMS-like Tyrosine Kinase 3), strukturell mit dem durch das Onkogen c-fms kodierten Protein verwandt, ist bei 80–90% der Patienten mit AML auf den Blasten zu finden und wird bei wenigstens jedem zweiten überexprimiert.
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Acute Leukemias XII: Strategien gegen akute Leukämien
Eine allogene Stammzelltransplantation ist für viele Leukämiepatienten die einzige Hoffnung auf eine Heilung. Wenn kein HLA-identisches Familienmitglied zur Verfügung steht, gibt es mehrere Alternativen, so Hans-Jochem Kolb, München: Ein HLA-gematchter nicht verwandter Donor, Nabelschnurblut oder ein HLA-haploidentischer Familienspender. In den ersten beiden Fällen ist es oft schwierig bzw. unmöglich, Lymphozyten zu erhalten, die für die Graft-versus-Leukämie-Reaktion von Bedeutung sind.
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Zielgerichtete Therapien beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom
Beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) sind trotz der Fortschritte der letzten Jahre die Möglichkeiten der alleinigen zytostatischen Therapie ausgereizt. „Heute steht jedoch eine Reihe von neuen Substanzen zur Verfügung, um den Standard weiter zu optimieren“, erklärte Christian Manegold, Mannheim. Zielgerichtete Therapien sind eine vielversprechende Behandlungsoption.
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Kolorektales Karzinom: Prävention und Therapie forcieren
Die Inzidenz von kolorektalen Karzinomen steigt, doch es gibt einen Lichtblick: Die Mortalitätsrate geht zurück. Ein entscheidender Faktor, der zum Rückgang der Sterblichkeitsrate beim Darmkrebs führt, ist die Prävention.
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Gynäkologische Tumoren immer zielgerichteter behandeln
Zentrales Thema war die individualisierte Therapie von Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren. Im Fokus standen nicht nur die zielgerichteten Substanzen, sondern auch optimierte Bestrahlungstechniken. Grundlage für die zielgerichteten systemischen Therapien ist das molekularbiologische Verständnis der Tumorpathogenese.
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Magenkarzinom: Multimodale Behandlungsansätze
Das Magenkarzinom gehört trotz abnehmender Inzidenz weiterhin zu den häufigsten tumorbedingten Todesursachen. Die chirurgische Therapie hat beim Magenkarzinom nach wie vor die Priorität. „Das Ziel der Chirurgie ist die R0-Resektion“, betonte Hans-Joachim Meyer, Solingen.
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Beim Mantelzell-Lymphom jetzt Heilung möglich
Das Mantelzell-Lymphom war früher als eine Untereinheit der indolenten Lymphome. Inzwischen weiß man aber, dass es mit einer medianen Überlebenszeit von drei bis vier Jahren sehr viel aggressiver ist als diese.
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Verbessertes ereignisfreies Überleben bei Ph+ ALL
Die akute lymphatische Leukämie (ALL) ist bei Kindern heute im Allgemeinen relativ gut behandelbar. Das gilt nicht für die Subgruppe mit einem Philadelphia-Chromosom (Ph+ ALL), die nach wie vor eine ausgesprochen schlechte Prognose aufweist.
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CLL: Gute Wirksamkeit von Lenalidomid bei Hochrisikogruppen
Die chronische lymphatische Leukämie (CLL) wird üblicherweise mit einer Fludarabin-basierten Therapie behandelt, gegen die aber viele Patienten früher oder später refraktär werden – mit medianen Überlebenszeiten, die dann bei kaum mehr als zehn Monaten liegen.
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49th Annual Meeting of the American Society of Hematology: Schnellere Mobilisierung von Stammzellen aus dem Knochenmark
Heute wird in aller Regel keine Knochenmarktransplantation mehr durchgeführt, sondern hämatopoetische Stammzellen aus dem peripheren Blut übertragen, was für den Spender schonender ist. Um eine ausreichende Zahl solcher Stamm- oder Vorläuferzellen im Blut zu erhalten, muss man sie allerdings aus dem Knochenmark mobilisieren.
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Cetuximab in der First-Line des metastasierten kolorektalen Karzinoms überzeugend
Seit einigen Jahren etabliert ist der monoklonale EGFR-Antikörper Cetuximab beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mKRK) nach Versagen einer Irinotecan-haltigen Chemotherapie. Nach der CRYSTAL-Studie ist klar, dass die Substanz auch in der First-Line bei mKRK-Patienten ein wirksamer Kombinationspartner ist, erklärte Ralf Hofheinz Mannheim.
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Deutscher Schmerzkongress Berlin 2007: Tumorschmerzpatienten weiterhin oft unterversorgt
Wo stehen Schmerztherapie und Palliativmedizin 20 Jahre nach der Einführung des WHO-Stufenschemas? Die Weltgesundheitsorganisation setzte 1986 mit ihrer Publikation „Cancer Pain Relief“ einen Meilenstein. Erst auf der Basis dieses Papiers konnte sich die Hospiz- und Palliativbewegung entwickeln.
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30th San Antonio Breast Cancer Symposium: Den Krebs verstehen
Auf dem mittlerweile 30. San Antonio Breast Cancer Symposium im Dezember 2007 standen neue Erkenntnisse zur Tumorbiologie im Fokus. Wir begreifen die Pathophysiologie der Erkrankung immer besser – gute Voraussetzungen für eine noch individuellere Behandlung.
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Patientenfreundliche Therapie beim metastasierten kolorektalen Karzinom
Berlin, 20. Februar 2008 – Auch auf dem diesjährigen 28. Deutschen Krebskongress in Berlin stand der Patient ganz im Mittelpunkt. So auch in dem Satelliten-Symposium „Entscheidungskriterien für eine patientengerechte Therapie beim kolorektalen Karzinom“ von Merck Serono. Das orale Fluoropyrimidin hat in Kombination mit Calciumfolinat in mehreren klinischen Studien seine Wirksamkeit bei guter Verträglichkeit unter Beweis gestellt. Weitere Daten zeigen, dass auch die Kombination mit den Zytostatika Oxaliplatin und Irinotecan eine wirksame und patientenfreundliche Alternative darstellt.
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Cetuximab beim metastasierten kolorektalen Karzinom - Erstlinientherapie und Biomarker im Fokus
Berlin, 20. Februar 2008 – Auch auf dem diesjährigen 28. Deutschen Krebskongress in Berlin überzeugte der monoklonale IgG1 Antikörper Cetuximab mit neuesten Daten. Beim metastasierten kolorektalen Karzinom zeigen die konsistenten Daten die Evidenz für den Einsatz von Cetuximab in der Erstlinientherapie und darüber hinaus. Dabei rücken Biomarker, insbesondere das K-RAS-Gen, immer mehr in den Fokus eines individualisierten Therapieansatzes
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Cetuximab: Neue Maßstäbe in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren und erste Hinweise in der Therapie des Bronchialkarzinoms
Berlin, 22. Februar 2008 – Auch auf dem diesjährigen 28. Deutschen Krebskongress in Berlin wurden erneut bemerkenswerte Daten zum monoklonalen IgG1 Antikörper Cetuximab vorgestellt: Nachdem Cetuximab in Kombination mit Strahlentherapie als ein Standard bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren gilt, belegen die Daten einer neuen Phase-III-Studie nun auch die Wirksamkeit von Cetuximab in der Erstlinientherapie von metastasierten und/oder rezidivierten Kopf-Hals-Tumoren. Neueste Studien legen nun nahe, dass Cetuximab auch in der Therapie des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) wirksam ist.
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Merck Seronos Engagement in der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren mit Frost & Sullivan Award ausgezeichnet
Merck Serono wurde kürzlich für die gegen den epidermalen Wachstumsfaktor Rezeptor (EGFR) zielgerichtete Therapie Cetuximab, die unter anderem zur Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren eingesetzt wird, mit dem Frost & Sullivan Customer Value Enhancement (CVE) Award ausgezeichnet. Die Auszeichnung basiert auf der neuesten Frost & Sullivan Marktanalyse von Therapeutika für Kopf-Hals-Tumoren und wurde Merck Serono für das Engagement, behandelnden Ärzten und ihren Patienten „einzigartige Produkte mit einem klinisch relevanten Benefit“ anzubieten, und für den Einfluss auf die Industrie als Ganzes verliehen.
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28. Deutscher Krebskongress, Februar 2008: Wissen teilen, Chancen nutzen
Themenschwerpunkte des nächsten Krebskongresses werden die sektorenübergreifende Behandlung, interdisziplinäre Versorgung und bessere Vernetzung sein. Im Focus Onkologie sprach im Vorfeld mit Prof. Manfred Kaufmann, der den Krebskongress 2008 leitet.
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Jahrestagung der DGHO, ÖGHO, SGH und SGMO: Follikuläres Lymphom: Welche Chemotherapie ist die beste?
Der Anti-CD20-Antikörper Rituximab hat in Kombination mit Polychemotherapien und als zusätzliche Erhaltungstherapie beim fortgeschrittenen follikulären Lymphom erhebliche Verbesserungen gebracht: Die Ansprechraten wurden erhöht, und das progressionsfreie und das Gesamtüberleben wurden verlängert.
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Jahrestagung der DGHO, ÖGHO, SGH und SGMO:Potenziell kurativ: Metastasen­resektion beim Kolorektalkarzinom
Für gewisse Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom ist die Resektion von Lungen- oder Lebermetastasen ein kurativer Ansatz, der ein Langzeit-Überleben mit 5-Jahres-Raten von 30 bis 40% ermöglicht. Es gibt zunehmend Hinweise, dass eine neoadjuvante Chemotherapie die Operabilität solcher solitären Meta­stasen und damit auch die Prognose der Betroffenen verbessern kann, sagte Dirk Arnold, Halle.
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ECCO 14 – The European Cancer Conference - Akupunktur gegen Nausea und Erbrechen – nur Placebo?
Die onkologische Forschung zeigt – vermutlich aufgrund großer Nachfrage von Seiten der Patienten – zunehmendes Interesse an der Erforschung alternativer Therapien, wie schon beim diesjährigen ASCO-Kongress zu erkennen war. In einer schwedischen Studie, vorgestellt in Barcelona von Anna Enblom, Linköping, wurde in einem raffinierten Setting die Wirkung einer klassischen Akupunktur gegen durch Radiotherapie induzierte Nausea und Erbrechen untersucht.
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Lebensverlängerung bei Kopf-Hals-Tumoren mit Antikörper
Erstmals seit 25 Jahren, so Keilholz, ist es gelungen, die Überlebenszeiten, die man mit Platin/5-FU bei Kopf-Hals-­Tumoren erzielt, durch eine neue Substanz signifikant zu verlängern.
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ECCO 14 – The European Cancer Conference - Endothelin-A-Rezeptorantagonist beim Prostatakarzinom
Das hormonrefraktäre Prostatakarzinom ist bisher therapeutisch frustrierend: Chemotherapien haben nur marginale Verbesserungen gebracht, sodass große Hoffnungen in neue, „biologische“ Substanzen gesetzt werden – beispielsweise in eine Beeinflussung des Endothelin-Systems, die jetzt in einer großen randomisierten Phase-II-Studie hoffnungsvolle Ergebnisse gezeitigt hat.
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ECCO 14 – The European Cancer Conference - Gefitinib bei Platin-vorbehandeltem fortgeschrittenem NSCLC
In der Second-Line-Therapie des mit Platinverbindungen vorbehandelten fortgeschrittenen NSCLC ist Docetaxel ein Standard; ähnliche Wirksamkeit haben Pemetrexed und der EGFR-Inhibitor Erlotinib gezeigt. Ob auch der zweite niedermolekulare EGFR-Hemmstoff Gefitinib bei dieser Indikation punkten kann, wurde in der INTEREST-Studie untersucht.
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ECCO 14 – The European Cancer Conference Genexpressionssignatur und ­adjuvante Therapie des NSCLC
Ein nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC) im Frühstadium (bis zum Stadium IIIA) kann reseziert werden, aber die langfristigen Überlebenschancen liegen selbst im Stadium I nur bei 60%, bei IIIA-Tumoren sind sie bereits auf 23% abgesunken.
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ECCO 14 – The European Cancer Conference - Therapieerfolg vorhersagen: Hochkonjunktur für Biomarker
Als „outstanding“ bezeichnete Kongresspräsident John Smyth, Edinburgh, die Ergebnisse einer europaweit unter der Regie der EORTC durchgeführten Biomarker-Studie, die Hervé Bonnefoi, Genf, beim zweiten Präsidentensymposium vorstellte.
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12th World Conference on Lung Cancer - SCLC: Fortschritt lässt auf sich warten
Enttäuschend verlief auch eine Phase-III-Studie beim kleinzelligen Bronchialkarzinom (SCLC), in der die zusätzliche niedrig dosierte Gabe von Thalidomid zur Chemotherapie mit Etoposid/Carboplatin geprüft wurde.
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12th World Conference on Lung Cancer: Antisense-Therapie enttäuscht
Negativ verlief eine Phase-II-Studie zur Zweitlinientherapie mit dem antisense-Oligonukleotid Oblimersen, das gegen die RNA des Onkogens bcl-2 gerichtet ist. Für die Multicenterstudie waren 298 Patienten, meist im Stadium IV, randomisiert einer Therapie mit Docetaxel allein oder in Kombination mit ­Oblimersen zugeteilt worden.
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12th World Conference on Lung Cancer - Zweitlinientherapie: Gefitinib ist Docetaxel ebenbürtig
Darüber hinaus konnte Gefitinib in der INTEREST-Studie dem Vergleich mit Docetaxel in der Zweitlinientherapie des NSCLC standhalten. Die Phase-III-Studie umfasste 1.466 vorbehandelte Patienten in den Stadien IIIB und IV, die randomisiert entweder das Taxan als derzeitigen Second-Line-Standard oder das Biological erhielten.
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12th World Conference on Lung Cancer - Lungenkrebs-Risikofaktor: positive Familienanamnese
Was für Mamma- und Kolorektalkarzinome gilt, scheint auch für Lungenkrebs zuzutreffen: Die Prädisposition für diesen Tumor wird innerhalb von Familien vererbt. Die Assoziation zwischen Bronchialkarzinom und Familienanamnese konnte in einer riesigen Kohortenstudie ermittelt werden.
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12th World Conference on Lung Cancer - Lungenkrebs-Risikofaktor: Rauchen
Noch gefährlicher aber als kommerziell gefertigte Zigaretten sind die selbst gedrehten, informierte Heide B. Rolke, Kristiansand/Norwegen. Diesen Schluss kann man aus ihrer epidemiologischen Studie ziehen, für die sie 333 Patienten mit neu diagnostiziertem Bronchialkarzinom mittels Fragebogen zu ihrem Rauchverhalten befragte.
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ECCO 14 – The European Cancer Conference: Endothelin-A-Rezeptorantagonist beim Prostatakarzinom
Das hormonrefraktäre Prostatakarzinom ist bisher therapeutisch frustrierend: Chemotherapien haben nur marginale Verbesserungen gebracht, sodass große Hoffnungen in neue, „biologische“ Substanzen gesetzt werden – beispielsweise in eine Beeinflussung des Endothelin-Systems, die jetzt in einer großen randomisierten Phase-II-Studie hoffnungsvolle Ergebnisse gezeitigt hat.
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12. Jahrestagung der European Hematology Association - T-ALL: Verdoppelung des MYB Onko­-gens pathogenetisch bedeutsam
Die besonders aggressive Variante der akuten lymphoblastischen Leukämie vom T-Zell-Typ (T-ALL) tritt vor allem bei Kindern und Jugendlichen auf. Zahlreiche Mutationen können Proliferation, Überleben, Zellzyklus und Differenzierung von T-Zellen beeinflussen und in Kombination zu ihrer leukämischen Transformation führen.
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12. Jahrestagung der European Hematology Association - CLL: Langzeitansprechen bei MRD-Negativität
Der monoklonale Anti-CD52-Antikörper Alemtuzumab ist auch bei Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie wirksam, die auf Alkylanzien nur sehr begrenzt ansprechen. In der Zulassungsstudie CAM307 hatten insgesamt 149 Patienten mit vorher nicht behandelter CLL Alemtuzumab erhalten, 148 weitere Patienten hingegen hatten alle vier Wochen 40 mg/m² Chlorambucil oral eingenommen – für ebenfalls maximal zwölf Zyklen.
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12. Jahrestagung der European Hematology Association: Tyrosinkinasen der zweiten Generation bei CML
Imatinib hat sich längst als Standardtherapie bei neu diagnostizierter chronisch-myeloischer Leukämie etabliert und Interferon sowie die Stammzelltransplantation in den Hintergrund gedrängt. Weil ein Teil der Patienten resistent gegenüber Imatinib wird oder eine Unverträglichkeit aufweist, ist mittlerweile eine zweite Generation von Inhibitoren der BCR-ABL-Tyrosinkinase geführt, die noch wirksamer sind.
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12. Jahrestagung der European Hematology Association: Neue Substanzen beim Multiplen Myelom auch first-line wirksam
In der Therapie des Multiplen Myeloms sind in den letzten Jahren drei neue Substanzen – Thalidomid, Bortezomib und seit kurzem Lenalidomid – eingeführt worden. Zunächst für die Rezidivtherapie zugelassen, haben zahlreiche Studien bereits deutlich gemacht, dass sie umso wirksamer sind, je früher im Krankheitsverlauf sie eingesetzt werden. Beispielsweise stellte die italienische Myelom-Studiengruppe in Wien Daten zur Primärtherapie älterer Patienten mit Lenalidomid vor.
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12. Jahrestagung der European Hematology Association: Die Radioimmuntherapie (RIT)
Das einzige in Europa zugelassene Medikament zur Radioimmuntherapie von B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphomen, 90Yttrium-Ibritumomab-Tiuxetan, hat in kontrollierten Studien ausgezeichnete Wirksamkeit und Sicherheit gezeigt. Für Patienten, die außerhalb von Studien behandelt werden, gibt es allerdings bisher weniger zuverlässige Daten.
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ASCO 2007: Kopf-Hals-Tumoren: Verbesserung der palliativen Therapie
Erstmals seit einem Vierteljahrhundert kann bei Patienten mit metastierten Kopf-Hals-Tumoren wieder ein Fortschritt in der systemischen Therapie verzeichnet werden. Die multizentrische europäische Phase-III-Studie EXTREME zeigt, dass die zusätzliche Gabe von Cetuximab zur Standardchemotherapie das Überleben bei diesem Tumor signifikant verlängert.
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ASCO 2007: Supportivtherapie
In Anbetracht der Fülle neuer Daten zur aktiven Tumortherapie nahm die Supportivtherapie beim ASCO 2007 einen eher bescheidenen Raum ein. Im Folgenden einige Highlights...
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ASCO 2007: Nierenzellkarzinom: Der vierte Treffer in wenigen Jahren
Das Nierenzellkarzinom gehörte bis vor kurzem zu den onkologischen Diagnosen mit der schlechtesten Prognose. Seit wenigen Jahren jedoch überschlägt sich die Entwicklung neuer Therapien, die weitaus wirksamer sind als die herkömmlichen mit Zytokinen.
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ASCO 2007: Multiples Myelom: Niedrigdosiertes Steroid mit Lenalidomid weniger toxisch
Lenalidomid ist eine der neuen Substanzen, die in den letzten Jahren für die Therapie des multiplen Myeloms verfügbar geworden sind. Zugelassen ist es für die Second-Line – in Kombination mit Dexamethason.
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ASCO 2007: Akute Promyelozyten-Leukämie: Soll man ATRA und Arsen kombinieren?
Die Therapie der akuten myeloischen Leukämie mit t(15;17) (akute Promyelozytenleukämie oder AML M3), die ungefähr 10% aller AML-Erkrankungen ausmacht, hat sich in den 1990er-Jahren vollständig gewandelt: Seit Einführung von All-trans-Retinsäure sind hohe Remissions- und Überlebensraten möglich.
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ASCO - Hepatozelluläres Karzinom: Überlebensverlängerung durch Sorafenib
Ein Höhepunkt der diesjährigen ASCO-Tagung war die Präsentation der SHARP-Studie, in der erstmals beim fortgeschrittenen hepatozellulären Karzinom (HCC) eine Überlebensverlängerung durch eine systemische Therapie erreicht wurde.
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ASCO: Kolorektales Karzinom: Überlebensvorteil mit FOLFOX4 in der Adjuvanz
Vor vier Jahren haben die Ergebnisse der MOSAIC (Multicenter International Study of Oxaliplatin/5-FU/LV in the ­Adjuvant Treatment of Colon Cancer)-Studie erstmals gezeigt, dass eine Therapie­intensivierung beim Kolonkarzinom auch in der adjuvanten Situation sinnvoll ist.
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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie - Darmzentren: Therapie mit Gütesiegel
Darmzentren sprießen aus dem Boden – zertifizierte wie selbst ernannte. Auf dem Chirurgenkongress in München diskutierten ­Experten über Organisations­formen und Qualitätskriterien solcher Institutionen.
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17th European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases: Infektionen bei hämatologisch-onkologischen Patienten: Keime, Risiken, Trends
Errungenschaften der modernen Medizin wie Stammzelltransplantation oder Hochdosis-Chemotherapie geben hämatoonkologischen Patienten neue Chancen, gleichzeitig erhöhen sie das Risiko für lebensbedrohliche Infektionen. Auf dem europäischen Kongress für klinische Mikrobiologie und Infektionen war ein Hauptsymposien der Situation von Krebspatienten gewidmet.
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St. Gallen Konsensuskonferenz: Neue Therapieempfehlungen für das frühe Mammakarzinom
Zum zehnten Mal seit 1978 trafen sich Mediziner und ­Wissenschaftler in St. Gallen zur mittlerweile im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden internationalen Brustkrebskonferenz. Neben dem Symposium von San Antonio ist es das wichtigste Treffen für Brustkrebsspezialisten.
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18. Deutscher Interdisziplinärer Schmerzkongress : Moderne Schmerztherapie: Individuell, umfassend, flexibel
Nach wie vor gilt die Schmerztherapie in Deutschland als Randgebiet. Dabei sind gerade Tumorpatienten und Patienten mit lebensbegrenzenden Erkrankungen auf eine effiziente Schmerzlinderung angewiesen. Welche Fortschritte die Schmerztherapie in Deutschland gemacht hat, zeigte der 18. Deutsche Interdisziplinäre Schmerzkongress.
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Cetuximab bei Kopf-Hals-Tumoren: Bessere lokale Tumorkontrolle durch EGFR-Blockade
Mit dem EGF-Rezeptorblocker Cetuximab hat sich die zielgerichtete Therapie auch in der Behandlung der Kopf-Hals-Tumoren (SCCHN) etabliert. Lokal fortgeschrittene Plattenepithelkarzinome im Kopf-Hals-Bereich, die in 90–100% der Fälle den EGF-Rezeptor exprimieren, können mit der Kombination aus Strahlentherapie und dem Antikörper deutlich besser beherrscht werden als mit Strahlentherapie allein.
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Kopf-Hals-Tumoren: Positiver Trend bei den Überlebensraten
Ursprünglich sollten sich Spezialisten in einem überschaubaren Rahmen treffen, um eine Bestandsaufnahme der Behandlung von HNO-Tumoren vorzunehmen und neue Ansätze interdisziplinär zu diskutieren. Das Interesse an diesem von der European Head and Neck Society und der European Society for Radiation Therapy and Oncology organisierten Kongress war dann so groß, dass letztlich 1100 Ärzte in Barcelona zusammenkamen.
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Meeting on Innovative Approaches in Head and Neck Oncology - Neck-Dissection: Auch bei Komplettremission?
Kontrovers diskutiert wird seit einiger Zeit die Rolle der Neck-Dissection im Behandlungskonzept von Kopf-Hals-Tumoren. Eine ND ist nicht indiziert im Stadium N1 und bei Komplettremission nach Radiochemotherapie, indiziert ist sie in allen Stadien nodaler Beteiligung ohne komplette Response auf Radiochemotherapie – soweit der Konsens.
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Meeting on Innovative Approaches in Head and Neck Oncology - Standards der nicht-chirurgischen Therapie
Wilfried Budach, Düsseldorf, und Lisa Licitra, Mailand, stellten Daten aktueller Metaanalysen und Studien zur nicht-chirurgischen Behandlung lokal fortgeschrittener Karzinome des Pharynx und Larynx vor.
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Meeting on Innovative Approaches in Head and Neck Oncology - Chirurgie: Organerhalt sichert die Lebensqualität
„Organerhaltende Operationsverfahren mit Erhalt der Stimme und der Schluckfunktion sind eine wesentliche Voraussetzung für die Lebensqualität der Patienten“. In den USA ging die Entwicklung in der chirurgischen Therapie des lokal fortgeschrittenen Larynxkarzinoms zur konservativen, organerhaltenden Teilresektion.
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Antikörper-Kombinationen beim kolorektalen Karzinom in der First-line vielversprechend
Cetuximab, ein monoklonaler Antikörper gegen den Rezeptor des epidermalen Wachstumsfaktors (EGFR), ist bislang nur zur Second-line-Therapie des kolorektalen Karzinoms nach Irinotecan-Versagen zugelassen.
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Lokal fortgeschrittenes SCCHN: Strahlentherapie plus Cetuximab auf dem Weg zum Standard
Für Patienten mit lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Kopf-Hals-Tumoren gab es nach Versagen einer platinbasierten Therapie bisher keine erfolgversprechende Alternative mehr. Mit der Einführung des EGFR-Antikörpers Cetuximab hat sich das geändert.
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Onkologische Ausbildung in der Lüneburger Heide
Die „Wilsede-Schule für Onkologie und Hämatologie“ gibt es bereits seit mehr als zehn Jahren. 1989 von Prof. Hans-Joachim Illiger gegründet, richtet sie sich mit ihrem Lehrangebot vor allem an junge Mediziner in der Facharztausbildung.
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San Antonio Breast Cancer Symposium: Neue Präventions- und Therapiestrategien
Fast 8.000 Teilnehmer aus 86 Ländern waren im Dezember 2006 zum 29. San Antonio Breast Cancer Symposium angereist. Diskutiert wurden unter anderem die Ergebnisse großer randomisierter Studien zur Therapieoptimierung beim Mammakarzinom.
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Jahrestagung der American Society of Hematology: FL: R-CHOP bei älteren Patienten lebensverlängernd
Das follikuläre Lymphom ist eine Krankheit des Alters: Mehr 40% der Patienten sind bei Diagnose über 60 Jahre alt, und angesichts der demographischen Entwicklung ist die Zunahme der Inzidenz nicht verwunderlich. Die Zahl der 65- bis 90-Jährigen wird sich etwa in Deutschland bis zum Jahr 2050 verdoppeln.
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Jahrestagung der American Society of Hematology: Eine neue Alternative für myelodysplastische Syndrome
Eine chronische und oft therapierefraktäre Anämie ist eines der Hauptkennzeichen von myelodysplastischen Syndromen (MDS). Die regelmäßige Gabe von Erythrozyten bringt durch die drohende Eisenüberladung erhebliche Probleme mit sich.
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Jahrestagung der American Society of Hematology: Mit mesenchymalen Stammzellen gegen GvHD
Verläuft eine Stammzelltransplantation nicht erfolgreich, liegt das häufig daran, dass T-Lymphozyten im Transplantat sich im Empfänger aggressiv verhalten und seine Organe angreifen. Mesenchymale Stammzellen, können sich nicht nur in verschiedene mesenchymale Zelltypen differenzieren und so zur Gewebe­reparatur beitragen, sondern sie hemmen in ­vitro auch die Alloreaktivität von T-Lymphozyten.
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Jahrestagung der American Society of Hematology: CML: Von Kinase zu Kinase
Der Tyrosinkinaseinhibitor Imatinib, der 2001 in die Therapie der chronischen myeloischen Leukämie (CML) eingeführt wurde, hat Medizingeschichte geschrieben – das lässt sich jetzt bereits sagen.
Was die neuesten Resultate der IRIS-Studie belegen erfahren Sie hier.
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Jahrestagung 2006 von DGHO, ÖGHO und SGMO - So bindet Rituximab an die Lymphomzelle:
Der monoklonale Antikörper Rituximab, der an das B-Zell-spezifische CD20-Antigen auf der Zelloberfläche bindet, hat in den letzten Jahren ein neues Kapitel in der Behandlung von B-Zell-Lymphomen geschrieben. Erstaunlich ist dabei, dass bisher nicht bekannt war, welches Epitop der Antikörper auf dem CD20-Molekül erkennt. Mascha Binder, Freiburg, ist es nun gelungen, die Struktur dieses Epitops in den Grundzügen aufzuklären, wie sie in der „Best abstracts“-Sitzung des Kongresses berichtete:
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Teil I: Jahrestagung 2006 von DGHO, ÖGHO und SGMO: Leukämien: Alternativen zur HLA-gematchten Transplantation
2004 wurden in Deutschland pro Million Einwohner 18,3 hämatopoetische Stammzelltransplantationen durchgeführt, davon 78% mit peripheren Stammzellen, so Gerhard Ehninger, Dresden, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Deutschen Knochenmarkspender-Datei (DKMS).
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Jahrestagung 2006 von DGHO, ÖGHO und SGMO - Der Progression auf der Spur
Genexpressionsanalysen mit Hilfe von Mikrochips werden in vielen onkologischen Labors mit Hochdruck betrieben, um die Pathophysiologie von Tumoren zu erforschen und neue Ansatzpunkte für die Therapie zu finden.
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Jahrestagung 2006 von DGHO, ÖGHO und SGMO - Kein therapeutischer Nihilismus bei älteren Kolonkarzinompatienten
Älteren Patienten (>70 Jahre) mit kolorektalen Karzinomen darf eine effektive Chemotherapie nicht vorenthalten werden, da sie ähnlich wie Jüngere profitieren und die Toxizität akzeptabel ist. Was bislang für die Therapie mit 5-Fluorouracil (5-FU) und Oxaliplatin-haltigem Regime galt, kann nun aufgrund einer Metaanalyse dreier randomisierter Studien auch auf die Irinotecan-haltige Chemotherapie ausgeweitet werden, berichtete Gunnar Folprecht, Dresden [Abstr. #V310].
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Teil 1: Jahrestagung 2006 von DGHO, ÖGHO und SGMO - Erfahrungen mit der molekular gezielten Therapie
Rund 3.500 onkologisch tätige Ärzte besuchten die gemeinsam von Deutscher, Österreichischer und Schweizerischer Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie ausgerichtete Jahrestagung in Leipzig. Hauptthema des Kongresses war wieder einmal die „Targeted Therapy“, die Dieter Lutz, Präsident der ÖGHO, als „Umbruch in der Krebsmedizin“ ­bezeichnete.
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Tagung der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft - Keine Angst vor Resistenzen
Ein Schwerpunkt der 40. Tagung der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft (DmykG) – zum ersten Mal gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Medizinische Mykologie – waren invasive Mykosen. Auch die Problematik der Antimykotikaresistenz wurde in Innsbruck diskutiert.
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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin - Palliativarbeit ist Teamarbeit
„Teamarbeit und Kommunikation“ – dies waren die Leitthemen des 6. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, der vom 21.–23. September in Hamburg stattfand. In knapp 100 Vorträgen gaben die Referenten Einblicke in die fünf Aspekte, welche die palliative Versorgung ausmachen: Medizin, Pflege, psychosoziale Betreuung, Spiritualität und Ehrenamt. Die Palliativbewegung ist in der Medizin und in der Gesellschaft angekommen. Nach Jahren der Pionierarbeit ist es daher Zeit zu reflektieren. Welchen Weg haben die Mitarbeiter in der Palliativ-Versorgung zurückgelegt? Welche Fehler sind gemacht worden, welche Erfolge zu verbuchen, und – wie geht es weiter?
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Individualisierung der Therapie – ein aktueller Trend in der Onkologie
8.500 Teilnehmer aus ganz Europa und anderen Teilen der Welt ­kamen zum diesjährigen Kongress der European Society for ­Medical Oncology nach Istanbul. Thematischer Schwerpunkt der Tagung war die Behandlung solider Tumoren. Und wieder einmal ­wurde ­deutlich: An einer Individualisierung der Krebstherapie wird bald kein Weg mehr vorbeiführen. Denn die bessere Kenntnis und ­Unterscheidung biologischer Charakteristika von Tumoren ­ermöglicht eine immer gezieltere Therapie.
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Zellen unter Hochspannung
Die elektrotechnischen Daten klingen bestürzend: 40.000 Volt, 4.000 Ampere, 100.000.000 Watt – angewandt auf ein Volumen von rund einem Kubikzentimeter lebendigen Gewebes. Nein, es ­handelt sich nicht um eine neue Form der Hinrichtung. Woran amerikanische Wissenschaftler vielmehr arbeiten, sind „Hinrichtungsverfahren“ für Tumorzellen.
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Weltkongress Gastroenterologische Onkologie in Barcelona: Alles screenen oder was?
Die wachsende Kenntnis molekulargenetischer Krebsursachen erhöht die Anforderungen an Beratung und Früherkennung. Auf häufige Karzinome sollten aber auch Patienten ohne familiäre Belastung ­gescreent werden.
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Radioonkologie 2006: Schritt in die vierte Dimension
Die Strahlentherapie gilt neben der Chemo­therapie und Operation als eine der wichtigsten Säulen der Tumortherapie. Gerade mit neuen Techniken wie der intensitätsmodulierten Radiotherapie oder der bildgeführten Radiotherapie.
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Bessere Versorgung der Patienten erfordert Vernetzung der Strukturen
Auf dem ersten internationalen Symposium zum Pankreaskarzinom wurde gleichzeitig der Startschuss für die Gründung eines Arbeitskreises Pankreaskarzinom gegeben, in dem klinische Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse gebündelt werden sollen.
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Internationales Symposium „Pankreaskarzinom 2006“ - Einer der aggressivsten Tumoren überhaupt
Das Pankreaskarzinom hat eine extrem schlechte Prognose. Mit multimodalen Konzepten versucht man der aggressiven Natur dieses Tumors Rechnung zu tragen.
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ASCO Annual Meeting 2006 - Kopf-Hals-Tumoren: Intensivierung der Induktionstherapie
Bei den problematischen Kopf-Hals-Tumoren gab es lange keinen therapeutischen Fortschritt. Standard in der Induktionstherapie ist seit 25 Jahren ein Regime mit Cisplatin/5-FU; die zusätzliche Gabe einer dritten Substanz hatte sich bislang nicht bewährt.
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ASCO Annual Meeting 2006 - Leukämien und Lymphome: Neue Prognosefaktoren und Therapieregimes
Die Core-Binding-Factor-Leukämien, vor allem die akute myeloische Leukämie mit der Translokation t(8;21) bzw. der Inversion inv(16) gelten als prognostisch relativ günstig. Dennoch kann etwa jeder zweite dieser Patienten noch nicht geheilt werden.
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ASCO Annual Meeting 2006 - Metastasiertes Kolorektalkarzinom: Immer besserer Therapieergebnisse
Kombinationen aus 5-Fluorouracil/Folinsäure (5-FU/FS) mit neuen Zytostatika wie Oxaliplatin haben das Überleben von Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom deutlich verlängern können.
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ASCO Annual Meeting 2006 - Metastasiertes Pankreaskarzinom: Noch kein neuer Standard
Beim inoperablen Pankreaskarzinom gilt die Gemcitabin-Monotherapie bislang als Standard. In vier Studien hatten Kombinationen aus Gemcitabin mit Platinsalzen gegenüber Gemcitabin allein zwar zu einer Verbesserung von Responseraten und progressionsfreiem Überleben geführt, das Gesamtüberleben jedoch nicht signifikant verlängern können.
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ASCO Annual Meeting 2006 - NSCLC: Stellenwert der adjuvanten Chemotherapie bestätigt
Die adjuvante Chemotherapie beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) war lange Zeit umstritten. Ihr Stellenwert wurde erst in den letzten Jahren durch aktuelle Studien untermauert.
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Kongress der European Group for Blood and Marrow Transplantation Stammzelltherapie etabliert sich
In Hamburg fand mit dem diesjährigen Kongress der Europäischen Gruppe für Blut- und Knochenmarktransplantation die weltweit größte und bedeutendste Fachtagung dieser Art statt.
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27. Deutscher Krebskongress in Berlin: Vorsicht vor ­Mangelernährung
Mangelernährung ist in Deutschland hauptsächlich für ältere und kranke Menschen ein relevantes Problem. Mangelernährung ist aber auch Ursache für eine erhöhte Mortalität. Besonders ausgeprägt sind Folgen eines schlechten Ernährungszustandes bei Krebskranken.
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27. Deutscher Krebskongress in Berlin - NSCLC: Molekulare Ansätze zeigen Perspektiven auf
Mit rund 260.000 Neuerkrankungen pro Jahr und 230.000 ­Todes­fällen pro Jahr in der EU gehört das Lungenkarzinom zu den ­häufigsten Tumorerkrankungen. Die Prüfung neuer molekularer Medikamente und Therapiekombinationen sowie verbesserte ­multimodale Ansätze, sind Schwerpunkte der aktuellen Forschung.
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Cetuximab erfüllt weiterhin die Erwartungen - umfangreiche neue Daten zu Cetuximab auf der ASCO-Konferenz vorgestellt
Die auf der 42. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology vorgelegten Daten zu einer klinischen Studie mit 1.147 Patienten, deren metastasierendes Kolorektalkarzinom auf eine vorherige Irinotecan-haltige Therapie nicht mehr angesprochen hat, zeigen, dass die spezifische Tumortherapie – Cetuximab plus Irinotecan – eine mittlere Überlebenszeit von 9,2 Monaten bewirkt hat.1
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Nebenwirkungen der Krebstherapie: Wenn das Nervensystem geschädigt wird
Die Lebensqualität rückt in der Onkologie immer mehr ins Zentrum des Interesses. Weil Nebenwirkungen der Therapien ein wichtiger Faktor der Lebensqualität sind, wurde beim letzten Krebskongress eine Reihe von Symposien zu diesem Thema gestartet.
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27. Deutscher Krebskongress in Berlin: Gastrointestinale Tumoren – Neue adjuvante ­Konzepte und „Targeted Therapies“
Ein Schwerpunktthema des Deutschen Krebskongresses war die Therapie gastrointestinaler Tumoren. Im Vordergrund standen insbesondere neue Therapiestandards und Behandlungsoptionen.
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Kongress der Gesellschaft für Thrombose und Hämostaseforschung: Tumormodulator Gerinnungssystem?
Malignompatienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für eine venöse Thromboembolie. Unter verschiedenen Erklärungsansätzen für die offenbar sehr engen Wechselwirkungen von Gerinnungssystem und Tumorbiologie in den Fokus der Forschung gerückt.
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Internationaler Kopf-Hals-Tumorkongress: Der Erhalt der physiologischen Funktionen ist die Herausforderung
Neue Methoden in der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren standen im Mittelpunkt des Kongresses „Statements on Head and Neck Cancer“. Besondere Beachtung fanden vor allem Aspekte, die zur Verbesserung der Lebensqualität der Tumorpatienten beitragen können.
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ASO-Expertenworkshop zum State of the Art der Supportivtherapie: Mukositisbehandlung optimieren
Toxizität an Haut und Schleimhäuten ist ein Problem, das sich bis heute nicht zufriedenstellend beherrschen lässt. Gerade deshalb sollten aber alle möglichen Optionen ausgeschöpft werden. Dies war ein weiterer Aspekt des diesjährigen ASO-Workshops.
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ASO-Expertenworkshop: Gastrointestinale Nebenwirkungen
Chemo- und Strahlentherapie sind je nach eingesetzten Medikamenten bzw. Dosierungen mit einem unterschiedlich hohen Risiko von Nausea und Erbrechen verbunden.
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ASO-Expertenworkshop: Hämatopoetische Nebenwirkungen: Neutropenie
Eine therapieinduzierte Neutropenie kann durch koloniestimulierende Faktoren der Granulopoese (G-CSF oder GM-CSF) vermieden oder zumindest in Ausmaß und Dauer reduziert werden, so Hartmut Link, Kaiserslautern.
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ASO-Expertenworkshop: Ernährung von Krebspatienten
Die Ernährung von Krebspatienten ist ein Thema, das in der Laienpresse immer wieder stark thematisiert wird, für das es aber wenig belastbare Daten gibt.
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ASO-Expertenworkshop: Rehabilitation von Tumorpatienten
Der Rehabilitationsbedarf bei Tumor-­Patienten steigt stetig an, so Manfred Heim, bedingt durch die demographische Entwicklung, die mit einer Zunahme von Tumorerkrankungen einhergeht, durch die zunehmende Chronifizierung dieser Krankheiten mit längeren Überlebenszeiten.
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ASO-Expertenworkshop: Prophylaxe und Therapie von Knochenmetastasen
Aus einem multimodalen Therapiekonzept zur Behandlung von Knochenmetastasen sind Bisphosphonate mittlerweile nicht mehr wegzudenken, so Andreas Kurth, Frankfurt/Main.
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ASO-Expertenworkshop: Durch den Mund, Nach der Uhr, Auf der Leiter
Erklärtes Ziel des interdisziplinären „Arbeitskreises Supportive Maßnahmen in der Onkologie“ ist es, evidenzbasierte Leitlinien für die verschiedenen Felder der Supportivtherapie zu entwickeln und Konsensusempfehlungen internationaler Fachgesellschaften an deutsche Verhältnisse anzupassen.
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28. San Antonio Breast Cancer Symposium: Individuelle Tumoreigenschaften ­werden wichtiger
Mit über 7.500 Teilnehmern und einer großen Themenvielfalt ­unterstrich auch das 28. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) seine Bedeutung als Diskussionsforum in der Brustkrebs­forschung.
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Internationaler Protonentherapie-Kongress: Zielgenauer bestrahlen mit Protonen
Im Februar nimmt das erste klinische Protonentherapiezentrum in Europa seinen Betrieb auf. Auf fünf Behandlungsplätzen sollen in München bis zu 4.000 Krebspatienten pro Jahr mit der schonenden Strahlentherapie behandelt werden.
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47. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH)
Es ist jedes Jahr wieder eindrucksvoll zu sehen, wie viele Ärzte ein vergleichsweise kleines Feld wie die Hämatologie mobilisieren kann. Die ASH-Jahrestagung jeden Dezember ist fast der Abschluss, aber ganz sicher eines der Highlights des Kongressjahres.
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ECCO 13 in Paris: Von Antikörpern und anderen Antitumorstrategien
Die beiden Krebskongresse ESMO und ECCO, finden abwechselnd im Zwei-Jahres-Abstand statt. In diesem Jahr war in Paris der 13. ECCO angesagt, bei dem z. B. die neuesten Daten zur adjuvanten Anwendung von Trastuzumab bei HER2-positiven Mammatumoren vorgestellt wurden.
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Jahrestagung der DGHO in Hannover - Klinische Studien in Deutschland: Der rechtliche und finanzielle Rahmen wird enger
Dass an deutschen Hochschulen Mittelmaß vorherrscht und sie sich mit Elite-Einrichtungen wie Harvard nicht vergleichen können, wird in letzter Zeit vielfach behauptet und beklagt. Dem kann man jedoch entgegenhalten.
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Jahrestagung der DGHO in Hannover: Gruppentherapie fördert individuelle Ressourcen
In den letzten zwei Jahrzehnten haben Psychoonkologen Gruppen-interventionen entwickelt, die Krebspatienten helfen sollen, besser mit den psychosozialen Konsequenzen der Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen zurecht zu kommen.
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Jahrestagung der DGHO in Hannover - Krebserkrankungen altersgerecht erkennen und behandeln
Mehr als die Hälfte aller Tumorerkrankungen entstehen bei Patienten jenseits des 65. Lebensjahres. Es muss sich die Frage gestellt werden, inwieweit auch ältere Patienten eine adäquate Früherkennung und Behandlung ihrer Erkrankung erfahren.
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Nachsorge vernünftig und kompetent betreiben
Jedes Jahr erkranken knapp 50.000 Frauen in Deutschland an Brustkrebs. Im Rahmen der Nachsorge müssen sie nicht nur lernen, mit dem Risiko der Erkrankung zu leben. Sie müssen auch mit einem veränderten Körperbild und Nebeneffekten der Behandlung zurechtkommen.
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Senologie-Kongress 2005: Tumorzelldissemination beim Mammakarzinom
Disseminierte Tumorzellen werden als Ursache später systemischer Rezidive vermutet und diskutiert. Da noch keine Stromainvasion vorliegt, gelten sie als Vorstufe einer potenziellen Mikrometastasierung.
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Jahrestagung der DGHO in Hannover: : Neue Strategien zur Mobilisierung autologer Stammzellen
Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie ist die Gelegenheit, sich im deutschen Sprachraum eine Überblick über neueste Entwicklungen auf dem Gebiet zu verschaffen. Nicht zuletzt kann man sich dabei über derzeit laufende Studien informieren, in die man geeignete ­Patienten einbringen könnte.
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15. Kongress der MASCC: Neue Therapiekonzepte erfordern angepasste Supportivmaßnahmen
Keine Tumortherapie ohne Supportivtherapie – so das Kredo der diesjährigen Jahrestagung der Multinational Association of ­Supportive Care in Cancer. Diskutiert würde vor allem ­da­rüber, wie Begleitbehandlungen noch weiter verbessert werden können.
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Welt-Lungenkrebs-Konferenz. Schwerpunkt auf NSCLC
Der mit etwa 80% häufigste Lungentumor, das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom (NSCLC), stand im Mittelpunkt der Lungen­­krebs-Konferenz, welche die International Association for the Study of Lung Cancer (IASLC) in Barcelona anberaumt hatte.
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ASCO-Meeting 2005: Neue Hoffnung durch bessere Therapien
„Advancing the Science of Clinical Oncology“, so lautete das Motto der 41. Jahrestagung der American -Society of Clinical Oncology. Einer der Schwerpunkte in Orlando war die Behandlung gastroenterologischer Tumoren.
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Die Krebsforschung geht weiter
Auch dieses Jahr wurden auf dem ASCO wieder einige Substanzen vorgestellt, die nach Ansicht der Forscher in den nächsten Jahren wegweisend werden könnten.
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Standards beim Lungenkarzinom im Wandel
Bisher galten Platin-haltige Zweierkombinationen als Standardtherapie des fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms. Dies könnte sich nun nach den Daten einer neuen Studie ändern, im Rahmen derer zusätzlich zur Chemotherapie der Angiogenese-Inhibitor Bevacizumab gegeben wurde und damit ein signifikant verbessertes Überleben erreicht wurde.
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Trends in der Onkologie – Computer als OP-Planer
Diagnostische und therapeutische Trends in der Onkologie waren das Thema bei einem Symposium des Forums MedizinTechnik & Pharma e.V., einer Initiative der Bayerischen Staatsregierung. Dabei wurden auch Entwicklungen diskutiert, die sich etwas abseits des Mainstreams der medikamentösen Therapie bewegen.
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PET-CT auf dem Vormarsch – Zwei Verfahren sehen mehr als eins
Im Mittelpunkt der Dreiländertagung der Radiologen stand dieses Mal ein Verfahren, welches innerhalb kürzester Zeit einen Siegeszug angetreten hat: PET/CT als fest kombiniertes Verfahren.
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Bronchialkarzinom 2005: Früherkennung und Behandlung besser ausschöpfen
Lungentumoren sind in Deutschland die häufigste Krebstodesursache bei Männern und die dritthäufigste bei Frauen. Weil die Frühsymptome unspezifisch sind werden Bronchialkarzinome oft erst in fortgeschrittenen Stadien, wenn komplexere klinische Symptome vorliegen erkannt.
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Fortschritte in der Therapie des CRC
Eine objektive Ansprechrate von 81 Prozent wurde in der 1st-Line-Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms im Rahmen der so genannten ACROBAT-Studie nachgewiesen.
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Neutropenie – Differenzierte Argumente gegen Opportunisten
Strikt gegen „Hau-drauf“-Strategien sprachen sich die Experten auf der 7. Internationalen Neutropenie-Tagung aus. Vielmehr gelte es fein zu differenzieren, welche Patienten empirisch gegen opportunistische Infektionen behandelt werden sollten; zumal angesichts der Tatsache, dass sich in etwa zwei Dritteln der Fälle Gattung und Art der Erreger nicht ermitteln lassen.
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San Antonio Breast Cancer Symposium 2004: Sentinellymphknoten-Biopsie vermindert Morbidität im Arm
Die Sentinellymphknoten-Biopsie (SLN-Biopsie), zuerst beim malignen Melanom entwickelt, wird zunehmend beim Mammakarzinom eingesetzt, weil sich so axilläre Lymphknotendissektionen und die damit einhergehenden Komplikationen vermeiden lassen sollten. Bis vor kurzem gab es allerdings keine Studien.
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San Antonio Breast Cancer Symposium 2004 : MRT: Erfolgsindikator für die neoadjuvante Therapie
Es ist immer wieder überraschend, welche Vielfalt von Themen sich um einen einzigen Tumortyp ranken kann. Wenn beinahe 6.000 Ärzte und Wissenschaftler sich vier Tage lang ausschließlich über das Mammakarzinom unterhalten, bleibt kein Aspekt unberührt. Wir können hier nur eine kleine Auswahl an Resultaten präsentieren.
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Psycho-Onkologie: Therapie statt Theorie
In der Psycho-Onkologie ist ein Shift weg von der Theorie und hin zu größerer Praxisorientierung zu beobachten. Die ursprüngliche Frage, ob und wie psychische Faktoren Entstehung und Verlauf von Krebserkrankungen beeinflussen, interessiert heute nur noch in zweiter Linie. Gewachsen ist dagegen das Interesse an konkreten verhaltenstherapeutischen Interventionen.
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Fortschritte in der Hämatologie: AML und MDS
Die molekularbiologische Forschung hat auch in der Hämatologie viele Überzeugungen ins Wanken gebracht – beispielsweise die, dass die akute myeloische Leukämie (AML) eine einheitliche Krankheitsentität sei. Verschiedenen Formen der AML liegen verschiedene Pathogenesen zugrunde und das hat Auswirkungen auf die Therapiekonzepte.
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Verbesserung Arzt-Patienten-Kommunikation
Klinisch tätige Ärzte verbringen etwa 70% ihrer Arbeitszeit mit Kommunikation. Eine Tätigkeit, die weder im Studium noch in der Facharztausbildung gelehrt wird. Insbesondere in der Onkologie sind kommunikative Fähigkeiten allerdings zunehmend gefordert. Aber wie sieht die Realität in der schwierigen Arzt-Patienten-Kommunikation aus?
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Ovarialkarzinom - Stärken und Lücken der Versorgung
Wo stehen wir bei der Versorgung von Patientinnen mit Ovarialkarzinom? Die mit Spannung erwarteten Ergebnisse einer Umfrage zum Thema „Klinisches Management beim Ovarial-karzinom“ wurden auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe vorgestellt. Empfehlungen der Fachgesellschaften finden demnach Einzug in den klinischen Alltag, gleichzeitig werden aber noch viel zu wenig Patientinnen in Studien behandelt.
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Die Suche nach neuen Wirkstoffen geht weiter
Neben Chemotherapeutika spielen neue zielgerichtete Therapien aus Antikörpern oder Tyrosinkinaseinhibitoren eine immer größere Rolle in der Onkologie. Dies spiegelte sich auch auf der diesjährigen gemeinsamen Tagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie wider. Welches Potenzial diese bergen, wird allerdings erst die Zukunft zeigen.
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ASCO-Kongress 2004: NSCLC: Fortschritt, aber kein Durchbruch
Beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) ist die Effektivität der klassischen Chemotherapie ausgereizt. Große Hoffnungen setzt man daher in eine Therapie mit Antikörpern und „small molecules“auf molekularer Ebene. Die im Rahmen des ASCO vorgestellten Studien zeigen jedoch: Erfolge gibt es, der optimale Einsatz muss allerdings noch erarbeitet werden.
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Vielversprechende Daten neuer Lungenkrebsstudie auf der Tagung der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie vorgestellt
Wien und Darmstadt – Eine Studie der Phase IIb mit dem liposomalen Krebsimpfstoff BLP25 (L-BLP25), die an Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) der Stadien IIIb und IV durchgeführt wurde zeigt: Patienten, die mit diesem neuartigen Impfstoff behandelt wurden, überlebten 4,4 Monate länger als Vergleichspatienten, die nur die Standardtherapie erhalten hatten.
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ASCO-Kongress 2004, New Orleans (Teil II): Fortschritte in der Onkologie
Ein detaillierter Überblick über die Ergebnisse der ASCO-Jahrestagung 2004 (5. – 9. Juni) würde Bände füllen. Wir beschränken uns in unserem zweiten Teil der ASCO-Berichterstattung auf die wichtigsten Neuigkeiten mit Praxisbezug.
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Der 29. ESMO-Kongress tagt in Wien
Der 29. Kongress der European Society of Medical Oncology – ESMO 2004, die bedeutendste Krebskonferenz Europas – findet in diesem Jahr vom 29. Oktober bis 2. November in Wien statt. In mehr als 500 wissenschaftlichen Vorträgen und Posterbesprechungen stellen Experten die neusten Entwicklungen und Ergebnisse in der Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen vor.
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ASCO-Kongress 2004: 40 Jahre onkologische Highlights
Der Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) feierte in diesem Jahr 40-jähriges Jubiläum. Vom 4. bis zum 9. Juni trafen sich 26.500 Onkologen aus 111 Ländern, um die neuesten Enwicklungen in der klinischen Onkologie mitzuverfolgen.
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Magenkarzinom: Moderne interdisziplinäre Therapiestrategien lassen Fortschritte erhoffen
Das Magenkarzinom ist trotz sinkender Inzidenz weiterhin eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Zirka acht Prozent aller Tumorpatienten sind davon betroffen. Bei Diagnosestellung sind 70 Prozent bereits in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium und ihre Prognose ist schlecht: Im Median haben sie nur noch acht bis zehn Monate zu leben. Trotzdem gibt es gerade bei den fortgeschrittenen Magenkarzinomen bezüglich der Therapie einige Fortschritte, wie in Berlin zum Krebskongress deutlich wurde.
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Schmerztherapie: Opiatpflaster immer wichtiger
Die Schmerztherapie gehört zur Onkologie wie nur irgend etwas; trotzdem fristet sie eine Art Schattendasein und kommt in manchem “Leitfaden” der onkologischen Therapie gar nicht vor. Wegen des subjektiven Charakters der Schmerzempfindung muss individuell therapiert werden. Ein Symposium beim Krebskongress beleuchtete einige Aspekte dieses Problems.
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START 2: Kopf-Hals-Tumoren
06.01.2010 - Sondershausen
Eine interdisziplinäre Herausforderung - Therapiestandards und neue Perspektiven
START 2: Kopf-Hals-Tumoren
09.12.2009 - Rostock
Eine interdisziplinäre Herausforderung - Therapiestandards und neue Perspektiven
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