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Onkologische Ausbildung in der Lüneburger Heide
Die „Wilsede-Schule für Onkologie und Hämatologie“ gibt es bereits seit mehr als zehn Jahren. 1989 von Prof. Hans-Joachim Illiger gegründet, richtet sie sich mit ihrem Lehrangebot vor allem an junge Mediziner in der Facharztausbildung. Neben einer fundierten Ausbildungsvermittlung möchte die Wilsede-Schule die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Hämatologie und Onkologie fördern.
In einem Turnus von drei Jahren werden Grundlagen und aktuelle Aspekte der gesamten Onkologie und Hämatologie vermittelt. Seit Herbst 2006 wird das Programm durch das Seminar Palliativmedizin/Psychoonkologie ergänzt. Zusätzlich bietet die Wilsede-Schule einmal jährlich einen hämatologischen Zytologiekurs für Anfänger bzw. Fortgeschrittene an. In der Abgeschiedenheit der Lüneburger Heide können sich die Teilnehmer ohne Ablenkung auf die Lerninhalte der dreitägigen Seminare konzentrieren. Das Besondere ist die direkte Nähe zu den Dozenten: Auch nach dem offiziellen Teil der Veranstaltungen freuen sie sich über Fragen und Diskussionen.
Die Wilsede-Schule wird von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und internistische Onkologie (DGHO) unterstützt. Zudem besteht eine Kooperation mit der European School of Oncology (ESO). Weitere Informationen zur Wilsede-Schule finden Sie unter www.wilsede-schule.de.
[Im Focus Onkologie 2007; 10(1-2): 76]
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mk, BSMO, 05. April 2007
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