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Top Thema im Dezember
Neue Analysen der zulassungsrelevanten FLEX-Studie ergaben, dass Patienten, die unter Cetuximab frühzeitig einen Hautausschlag entwickeln, ein medianes Gesamtüberleben von 15 Monaten aufweisen (p<0,001). Die FLEX-Daten bestätigen erneut den Nutzen einer Zugabe von Cetuximab zu platin-basierter Chemotherapie in der Erstlinientherapie von Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC). |
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Monoklonale Antikörper Kopf-Hals-TumorMonoklonale Antikörper - Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren:Antikörper sind Bestandteile unseres Immunsystems. Die Antikörper binden an körperfremde Substanzen im Körper, wodurch die Abwehrzellen des Immunsystems aktiviert werden und diese körperfremden Substanzen, welche beispielsweise Bakterien sein können, zerstören. Der Körper hilft sich somit selbst, gesund zu bleiben. Jedoch greifen diese körpereigenen Antikörper keine bzw. nur in geringem Ausmaß gefährliche Tumorzellen an. Deshalb haben Wissenschaftler im Labor monoklonale Antikörper entwickelt, die sich speziell gegen ganz bestimmte Strukturen oder ein ganz bestimmtes Merkmal von Zellen richten. Monoklonale Antikörper werden nicht mehr nur bei einem kolorektalen Karzinom eingesetzt, sondern auch bei Kopf-Hals-Tumoren. Der im Labor hergestellte monoklonale Antikörper dockt an den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor des Kopf-Hals-Tumors an und verhindert somit, dass epidermale Wachstumsfaktoren eine Verbindung mit dem Rezeptor eingehen können. Dadurch bleiben Impulse, die den Befehl zur Zellteilung geben, aus. Das Wachstum des Tumors wird stark verlangsamt. Monoklonale Antikörper, die bei Kopf-Hals-Tumoren eingesetzt werden können, geben vielen Patienten, welche die Hoffnung bereits aufgegeben haben, neuen Mut. Zumindest kann dadurch ihr Leben verlängert bzw. lebenswerter werden. Wenn monoklonale Antikörper zur Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren eingesetzt werden, müssen Patienten zudem mit weniger Nebenwirkungen, als bei einer Chemotherapie, rechnen. Monoklonale Antikörper werden nicht nur zur Therapie von einem Kopf-Hals-Tumor eingesetzt, bei der Diagnose spielen sie ebenso eine wichtige Rolle. So können mit monoklonalen Antikörpern ganze Gewebeproben von Kopf-Hals-Tumoren untersucht werden. Das Verfahren zur Herstellung von monoklonalen Antikörpern war ein Meilenstein in der medizinischen Forschung und ein weiterer Lichtblick für unzählige Krebspatienten. mehr |

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