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Mit FET-PET spüren Jülicher Hirntumoren auf

  

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich (FZJ) und des Universitätsklinikums Düsseldorf sind einen großen Schritt in Richtung einer verbesserten Diagnostik von Hirntumoren gegangen. Mit der kurzlebig radioaktiven Aminosäure O-(2-[18F]Fluorethyl)-L-Tyrosin, kurz FET, lassen sich offenbar speziell Gliome besser charakterisieren und räumlich definieren.
Nachdem die Jülicher unter der Leitung von Karl-Josef Langen mittels Positronen-Emissions-Tomografie (PET) die Aufnahme und Verteilung dieser Aminosäure maßen, entnahmen Neurochirurgen aus Düsseldorf Gewebeproben aus dem Tumorbereich. Dabei stellten sie fest, dass mit FET-PET die Lage und Ausdehnung des Tumors bei 90% der Patienten korrekt diagnostiziert worden war. Wie das FZJ mitteilt, erzielte die MRT nur eine Trefferquote von 50%. In Kombination mit Magnet-Resonanz-Spektroskopie (MRS) könnte die FET-PET womöglich Hirntumoren mit einer Wahrscheinlichkeit von 97% vorhersagen. ro

[Im Focus Onkologie 2005; 8(9): 10]

 
mk, BSMO, 24. November 2005


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