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Prognose

Lebensqualität als Hinweis auf die Überlebenszeit
Wäre die Lebensqualität ein Prädiktor für das Überleben, stünde eine praktikable und nicht invasive Möglichkeit zur Verfügung, Patienten mit erhöhtem Risiko zu identifizieren, um sie dann engmaschiger zu kontrollieren.
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Perioperative Chemotherapie - länger überleben?
Die schlechten Überlebensraten bei Patienten mit Ösophaguskarzinom gehen vor allem auf Fernmetastasen nach der Operation zurück. Diese können am besten mit einer systemischen Therapie verhindert bzw. behandelt werden.
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Ist die ERCC1-Expression ein prädiktiver Marker?
DNS-Reparaturmechanismen spielen bei der Resistenz gegenüber Cisplatin-basierter Chemotherapie und Radiochemotherapie eine wichtige Rolle, insbesondere das DNS-Reparaturenzym ERCC1 (excision repair cross-complementation group 1). In verschiedenen Studien korrelierte die Expression von ERCC1 mit dem Überleben von Patienten mit verschiedenen Krebskrankheiten.
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Strukturierte Information für den Hausarzt
Viele Krebspatienten werden ambulant behandelt und vom Hausarzt betreut, der jedoch oft mit den Informationen zur Chemotherapie des Patienten unzufrieden ist. Deshalb wurde in einer australischen Studie untersucht, ob man das mit strukturierten Informationen verbessern kann.
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Vorteile früher oraler Ernährung nach Operation
Der traditionell praktizierte allmähliche Kostaufbau nach abdominalen Eingriffen wird seit einiger Zeit in Frage gestellt. An einer chinesischen Klinik wollte man in einer randomisierten kontrollierten Studie Sicherheit und mögliche Vorteile einer frühen oralen Nahrungsaufnahme speziell bei Patientinnen mit gynäkologischen Malignomen genauer untersuchen.
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Wann die Lebensqualität sinkt
Hirnmetastasen beeinträchtigen die Lebensqualität von Krebspatienten in erheblichem Maße. Ein Team testete jetzt die Hypothese, ob sich die verschlechterte Lebensfreude nach der Bestrahlung an der Entwicklung der neurokognitiven Funktionen vorhersagen lässt.
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Suche nach prognostischen Faktoren
Verschiedene Arbeitsgruppen glaubten schon Parameter gefunden zu haben, die die Therapieentscheidung bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Hals-Bereich erleichtern sollten. Doch ihre Anwendung brachte verwirrende Ergebnisse.
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Kolonkarzinom: Neue Prognoseparameter
Neben Tumoreigenschaften, Allgemeinzustand oder Gewichtsverlust sowie Lokalisation von Metastasen sind auch andere Parameter prognostisch relevant, wie eine Auswertung einer großen Datenbank zeigt.
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Euglykämie nach Operation bessert Outcome
Krebspatienten entwickeln nach großen Operationen häufig eine Hyperglykämie, die den Zustand der Schwerkranken weiter verschlechtern kann. In einer Studie wurde der Effekt einer Insulin-induzierten Euglykämie überprüft. Schwerer Stress z. B. durch Operationen bei ohnehin schon geschwächten Patienten hat einen negativen Einfluss auf den Metabolismus der Skelettmuskulatur: So nehmen Insulinresistenz und Proteinkatabolismus zu.
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Soziale Kompetenz unabhängiger Prognosefaktor
Nicht nur klinische Befunde, sondern auch Faktoren wie Lebensqualität beeinflussen die Lebenserwartung von Tumorpatienten. In einer großen Multicenter-Studie wurde der prognostische Wert der sozialen Fähigkeiten ausgewertet.
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NSCLC: Krankheitskontrollrate sagt mehr
Bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC lässt sich mit Standardchemotherapie meist kein komplettes oder partielles Ansprechen erzielen. Doch auch eine Stabilisierung ist als Erfolg zu werten.
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Pankreaskrebs: weniger Pein, länger leben
Die 5-Jahres-Überlebensrate bei Pankreaskrebs liegt in den USA und Europa unter 4%. Um Patienten mit hoher Überlebenschance zu identifizieren und die Therapieentscheidung zu erleichtern, sind Prognosefaktoren gesucht.
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Pleuramesotheliom: Schlechte Prognose bei Schmerzen und Appetitlosigkeit
Schmerzen, Dyspnoe, Husten, Gewichtsverlust und exzessives Schwitzen sind die häufigsten Symptome beim lokal fortgeschrittenen malignen Pleuramesotheliom. Erlauben diese Symptome eine Abschätzung der Prognose?
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Privatversicherte leben länger
Was in Deutschland noch moniert wird, ist in den USA längst gang und gäbe: Eine Zwei- bis Mehrklassenmedizin, abhängig vom Versichertenstatus. Was Krebserkrankungen betrifft, zeigen sich nicht nur klare Zusammenhänge mit der Versorgung, sondern auch mit den Überlebenschancen.
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NSCLC: Komorbidität beeinflusst Überleben
Bevorzugt ältere Patienten erkranken an nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Sie erhalten weniger oft eine aggressive Chemotherapie und nehmen seltener an klinischen Studien teil als Jüngere. Was aber ist prognostisch wichtiger: Alter oder eventuelle Begleiterkrankungen?
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Keine weitere Erhöhung des HPV16-assoziierten Tumorrisikos durch Alkohol
Bei der Entstehung eines Plattenepithelkarzinoms im Kopf-Hals-Bereich spielen zahlreiche exogene Faktoren eine Rolle. Zu ihnen gehören Alkohol und Tabak genauso wie eine Infektion mit Papillomaviren. Womöglich verstärken sich diese Faktoren wechselseitig noch.
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Ein Prognosefaktor ist ein guter Anfang
Immer noch ist die Prognose beim Magenkarzinom unbefriedigend. Prognosefaktoren, die eine individualisierte Therapie ermöglichen, wären wünschenswert. Ein Schritt dorthin ist getan.
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Schlechtere Prognose bei TP53-Mutation
Eine Mutation im Tumorsuppressorgen TP53 ist eine der häufigsten molekularen Veränderungen in Krebszellen. Ob diese Mutation auch prognostisch von Bedeutung ist, wurde bislang jedoch kontrovers diskutiert.
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NSCLC: Zellzyklusregulator beeinflusst Überleben
Verschiedene Regulatorgene steuern den Zellzyklus und kommen deshalb auch als Prognosefaktoren bei Karzinomen in Frage. Im Rahmen der IALT- Studie wurden sechs von ihnen daraufhin näher untersucht.
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Präventive Darm-Spiegelung rechnet sich!
Die Kosten der Darmtumortherapie übersteigen deutlich diejenigen der Früherkennung; pro Screening-Teilnehmer ergibt sich eine Einsparung von über zweihundert Euro.
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Outcome-Risikofaktoren bei Mesorektal-Exzision
In der operativen Behandlung des Rektumkarzinoms hat sich mit Einführung der totalen Mesorektum-Exzision (TME) das Outcome insgesamt verbessert. Abdomino-perineale Resektionen verlaufen allerdings nicht so erfolgreich. Nun wurde nach Risikofaktoren gesucht
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SLN-Biopsie beim Darmkrebs sinnvoll?
Welche prädiktive Bedeutung die Biopsie der Sentinel-Lymphknoten (SLN) beim Kolonkarzinom für die Bestimmung des Lymphknotenstatus besitzt, ist bislang umstritten. Zur weiteren Klärung untersuchte die vorliegende Studie nun über 300 Patienten.
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Ein Fall für Erlotinib & Co.? Das Blut verrät es
Bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) sprechen manche Patienten gut auf EGFR-Tyrosinkinasehemmer wie Erlotinib oder Gefitinib an, andere nicht. Für den gezielten Einsatz dieser Substanzen wäre es hilfreich, vorab zu klären, wer davon profitieren könnte.
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Anastomoseninsuffizienz: Wirkt ein protektives Stoma tatsächlich protektiv?
Die symptomatische Anastomoseninsuffizienz ist mit hoher Morbidität und Mortalität verbunden. Ob sie nach tiefer anteriorer Rektumresektion häufiger auftritt, wenn keine protektive Stuhldeviation erfolgt, wurde jetzt erstmals prospektiv untersucht.
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Hirnmetastasen nach Bestrahlung seltener
Beim kleinzelligen Bronchialkarzinom (SCLC) treten häufig Hirnmetastasen auf, was die Prognose verschlechtert. Inwieweit kann eine prophylaktische Schädelbestrahlung nach Chemotherapie diese Metastasen verhindern?
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Erste Chemotherapie stellt Überlebensweichen
Die systemische Chemotherapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Kolorektalkarzinoms ist effektiver geworden. Aber verbessert ein komplettes Ansprechen auf die neuen Regimes die Überlebenschancen?
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Warnsignale aus der tumorfreien Schleimhaut
Drei von vier Patienten mit Kolonkarzinom im Stadium II werden allein durch Operation geheilt. Mit Genexpressionsanalysen versucht man vorherzusagen, wer ein hohes Rezidivrisiko hat und von einer adjuvanten Chemotherapie profitieren könnte.
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Längeres Leben dank Psychotherapie
Die Allgemeinbevölkerung ist längst davon überzeugt, dass psychische Hilfe während einer Krebstherapie nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Überlebenschancen verbessert. 10-Jahres-Daten einer deutschen Studie belegen dies jetzt überzeugend
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Kolonkarzinom laparoskopisch operiert: Bessere Lebensqualität
Wie operiert man Patienten mit Kolonkarzinom am besten? Hinsichtlich des Langzeitüberlebens schneidet die laparoskopische Resektion in den bisher publizierten Studien mindestens so gut ab wie die offene Operation. Bei der Entscheidung könnte aber auch die Lebensqualität eine Rolle spielen.
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Ein Tumor in der Anamnese beeinflusst Prognose der NSCLC-Frühstadien
Komorbidität gilt insbesondere beim NSCLC als prognostischer Faktor. In verschiedenen Untersuchungen wurde bei 68% der Patienten mit Bronchialkarzinom Komorbiditäten beschrieben, sowie bei 73% der Operationskandidaten. Mit dieser prospektiven Studie versuchte man den prognostischen Aussagewert von Begleiterkrankungen herauszuarbeiten.
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Wie Sterbende leiden
Leiden ist subjektiv und individuell und resultiert aus der empfundenen Bedrohung des eigenen biologischen, sozialen oder psychologischen Seins. Obwohl es in der Pflege tödlich Erkrankter ein zentrales Thema ist, wurden die Ursachen des Leidens wenig erforscht.
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Darmprobleme noch ein Jahr nach Radiatio
Die Bestrahlung des Beckens führt bei bis zur Hälfte der Patienten akut zu Diarrhoe, abdominalen Krämpfen oder ungewolltem Stuhlabgang. Nun wurden die Langzeitfolgen untersucht.
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Was taugt die Amsterdamer RPA-Klassifikation?
Hochrisikopatienten mit Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich profitieren von einer intensivierten adjuvanten Therapie. Doch bei welchen Patienten besteht ein hohes Risiko? Ziel der vorliegenden Studie war, den prognostischen Wert einer rekursiven Partitionsanalyse (RPA) zu validieren.
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Kolorektale Tumorchirurgie: Beeinflussen die Erfahrung des Operateurs und die Fallzahl einer Klinik das Überleben?
In der hier vorliegenden Studie wurde erneut der Einfluss, den die operative Erfahrung eines Chirurgen und der Patientenumsatz eines Krankenhauses auf das Outcome des kolorektalen Karzinoms haben, untersucht. Dazu wurden postoperative Mortalität und Gesamtmortalität sowie Kolostomieraten und adjuvante Therapie nach Resektion eines kolorektalen Karzinoms analysiert.
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Chemotherapie maßgeschneidert: Vorhersagegenauigkeit bis zu 80%
Diesen stolzen Prozentsatz ermittelten Forscher des Duke Institute for Genome Sciences nach extensiven Genexpressionsanalysen. Ihre Analyse basiert auf dem Muster der Genaktivierung ­von Krebszellen, die bei Labortests zum Einsatz kommen.
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Fortgeschrittenes NSCLC: Drei oder sechs Zyklen?
Patienten mit fortgeschrittenem nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom können bei gutem Allgemeinzustand durch palliative Chemotherapie eine Verbesserung der Lebensqualität und eine Lebensverlängerung um zwei bis drei Monate erwarten. Aber wie lange soll man therapieren?
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Neues zur Progression des Kolonkarzinoms: Funktionieren Metastasen anders als gedacht?
Tumoren werden durch zunehmende Akkumulation von Mutationen immer aggressiver – so die landläufige Vorstellung. Die wird nun allerdings durch neue Befunde von französischen Kollegen relativiert, die das Kolonkarzinom und damit den Prototyp für das Stufenmodell der Karzinogenese untersuchten.
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Merck auf dem ASCO 2007: Cilengitide zeigt ermutigende Ergebnisse in einer Phase I/IIa Studie für das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit aggressiven Hirntumoren (Glioblastomen)
Die im Rahmen der diesjährigen Tagung der American Society of Clinical Oncology in Chicago vorgestellten Daten einer Phase I/IIa-Studie belegen die klinische Wirksamkeit von Cilengitide bei Patienten mit neu diagnostiziertem Glioblastom, einer besonders aggressiven Form von Hirntumoren. Cilengitide ist ein hochselektiver Integrinhemmer, der spezifisch gegen den Tumor und seine Blutgefäße gerichtet ist.
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Erstaunliche Wirkung von Zytostatika: Leukämiezellen verfallen in Rigor mortis
Akute Leukämien gehen nicht selten mit einer Hyperleukozytose einher. Paradoxerweise kommt es dabei manchmal erst nach Einleitung der Induktionstherapie zur Leukostase, die durchaus tödlich verlaufen kann, z.B. durch pulmonale Embolien. Kalifornische Pädiater und Bioingenieure haben nun einen die Leukostase begünstigenden Faktor gefunden: eine Versteifung der leukämischen Zellen unter der Chemotherapie.
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Adjuvante Chemotherapie nur im Frühstadium?
Der Nutzen einer adjuvanten Chemotherapie bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom ist bisher nicht eindeutig nachgewiesen. In der vorliegenden Studie wurde der Einfluss des DNA-Ploidie-Musters auf das Ansprechen auf die postoperative Chemotherapie näher untersucht.
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NSCLC: Vinorelbin/Cisplatin adjuvant erfolgreich
Eine adjuvante Chemotherapie nach vollständiger Resektion eines nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) kann die Überlebensrate signifikant verbessern, wie eine Langzeitstudie zeigte.
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Bortezomib beim fortgeschrittenen NSCLC
Der Proteasom-Inhibitor Bortezomib, bisher zugelassen in der Behandlung des multiplen Myeloms, ist auch bei soliden Tumoren aktiv. In einer Phase-II-Studie wurde das Profil dieses neuen Wirkstoffs beim fortgeschrittenen NSCLC untersucht.
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Verschlechtert Erythropoetin die Prognose?
Die Gabe von rekombinantem Erythropoetin hat sich bei vielen Chemotherapien als Anämie-Prophylaxe bewährt. Eine deutsch­amerikanische Arbeitsgruppe ging der Frage nach, ob die Gabe dieses Hormons das Outcome von Tumor-Patienten negativ beeinflusst.
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Prognosefaktor für Erfolg von Platin in Sicht
Eine adjuvante Cisplatin-haltige Chemotherapie kann das Überleben von Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) verlängern. Doch Prognosefaktoren für ein Ansprechen sind bisher nicht gesichert.
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Glaube hilft bei Verarbeitung von Therapiefolgen
Wie Patienten mit besonders belastenden Tumoren im Kopf- und Hals-Bereich zurechtkommen, darauf hat ihr religiöser Glaube einen Einfluss. Freiburger Kollegen haben das Ausmaß anhand von Fragebögen untersucht.
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Präoperative Chemoradiotherapie: stärkere Regression – bessere Prognose
Patienten mit Rektumkarzinom erhalten vor der Resektion immer häufiger eine Chemoradiotherapie, um die lokale Tumorkontrolle zu verbessern. Bisher war unklar, welchen Einfluss der erzielte Regressionsgrad auf die Prognose hat.
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Nachkontrolle: Alle Möglichkeiten ausgeschöpft?
Nach Resektion eines kolorektalen Karzinoms ist eine regelmäßige Kontrolle notwendig. Doch in welchem Ausmaß solche Kontrollen sinnvoll sind, ist noch nicht eindeutig in Studien belegt.
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Pankreas bei Gastrektomie möglichst schonen
Die umfassende Lymphadenektomie beim Magenkrebs ist mit einer hohen Mortalität und Morbidität verbunden. Japanische Forscher suchten nach prognostischen Faktoren zur Risikoabschätzung.
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Pharmakogenetik: Gensignale für Platinresistenz
Patienten, in denen sich eine hohe Ablesungsrate des Gens ERCC1 feststellen lässt, sind mit größerer Wahrscheinlichkeit therapieresistent gegenüber einer platinhaltigen Chemotherapie.
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Bessere Ergebnisse auch im wirklichen Leben
Einige Fortschritte hat die Chemotherapie selbst bei Patienten mit metastasiertem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom gemacht, wie Studien erkennen lassen. Aber gelten diese Erfolge überhaupt für die normalen Patienten des Klinikalltags, von denen der Großteil niemals in eine Studie aufgenommen würde?
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Dünnschicht-CT identifiziert Prognosefaktoren
Dank der Fortschritte in den CT-Verfahren werden Bronchialkarzinome zunehmend früher diagnostiziert. Die Prognose nach Resektion bleibt ­hingegen unbefriedigend: Die Heilungsrate nach alleiniger chirurgischer Entfernung kleiner peripherer Tumoren im Stadium I liegt unter 80%.
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Was beeinflusst Lebensqualität und Sexualleben?
Wie steht es um Lebensqualität und Sexualleben nach Rektum­exzision bzw. Radiotherapie? Dieser Frage ging eine große prospektive Studie nach.
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Sagt Genexpression die Therapieantwort vorher?
Prätherapeutisch lässt sich das Ansprechen lokal fortgeschrittener Rektumkarzinome auf eine neoadjuvante Radiochemotherapie bislang nicht vorhersagen. Mit der Analyse der Genexpression im Tumor versucht man Anhalts­punkte zu gewinnen.
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Anämie als prognostischer Marker bei NSCLC?
Über den Einfluss einer Anämie auf das Überleben von Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzel­ligem Bronchialkarzinom (NSCLC), die sich einer Radiochemotherapie unterziehen, war bisher nur wenig bekannt. Die vorliegende Studie ging dieser Frage nach.
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Lungenmetastasen: ­Patientenselektion ist möglich
Nach wie vor ist umstritten, bei welchen Kolonkarzinom-Patienten die operative Entfernung von Lungenmetastasen sinnvoll ist. Eine Münchener Gruppe hat prognostische Faktoren gesucht.
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Vor Lebermetastasenresektion laparoskopieren?
Wenn per Laparoskopie inoperable Lebermetastasen eines kolorektalen Karzinoms ausgeschlossen werden könnten, würde das den Betroffenen einen großen Eingriff ersparen und sie könnten direkt der Chemotherapie zugeführt werden.
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BRAF-, KRAS-Mutationen und Hypermethylierung
Beim kolorektalen Karzinom sind BRAF- und KRAS-Mutationen häufig. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Mutationen der RAS/RAF/ERK-Signaltransduktionskaskade und epigenetischen Störungen?
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GIST: Prognose nach Tumorentfernung
Wird ein gastrointestinaler Stromatumor (GIST) unvollständig entfernt, so ist die Prognose grundsätzlich schlecht. Lässt sich der Tumor komplett entfernen, so war bisher umstritten, welche Faktoren das Überleben der Patienten am meisten beeinflussen.
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Gendefekte und Krebsrisiko
Bevor Mutationen Krebs verursachen, werden sie häufig von Reparaturenzymen korrigiert. Allerdings sind bei vielen Patienten eben diese Enzyme selbst mutiert.
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Das Befinden ein Jahr nach Diagnose
Die allermeisten Patienten mit kolorektalem Karzinom überleben heute mehr als ein Jahr. Doch wie geht es ihnen dann? Deutsche Kollegen haben genauer hingeschaut.
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Lässt sich das Überleben genauer berechnen?
Wie lange habe ich noch? Um diese Frage von Patienten mit fortgeschrittenem Malignom zukünftig besser oder genauer beantworten zu können, untersuchten australische Onkologen die Treffsicherheit des palliativen Prognosescores.
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Eignet sich die Sentinel-Lymphknoten-Biopsie auch beim Analkarzinom?
Die Biopsie des SentinelLymphknotens (SLN) hat sich beim Melanom etabliert, beim Mammakarzinom wird sie zunehmend anerkannt. Offen ist, was die Methode beim Analkarzinom leisten kann. Die Studie versucht Licht ins Dunkel zu bringen.
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Kleinzeller: Genaueres Staging mit PET
Das Staging des kleinzelligen ­Bronchialkarzinoms (SCLC) basiert vor allem auf bildgebenden Verfahren. Die Stoffwechsel-abhängige Positronen-Emissions-Tomographie (PET) könnte jedoch exaktere Diagnosen liefern.
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PET und Sentinellymphknoten-Biopsie
Um Mikrometastasen bei Tumoren der Mundhöhle und des Oropharynx auszuschließen, erhalten auch klinisch nodal negative Patienten eine elektive Neck dissection. In über der Hälfte der Fälle erweisen sich die entnommenen Lymphknoten aber auch histologisch als negativ.
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Risiken für Patienten in Phase-I-Studien während der letzten zwölf Jahre gesunken
In der Vergangenheit nahmen Krebspatienten ein hohes Risiko in Kauf, wenn sie an einer Phase-I-Studie teilnahmen. In den letzten zehn Jahren stieg jedoch der Anteil an Therapeutika, die Krebszellen gezielt angreifen, und die Methoden der klinischen Forschung wurden kontinuierlich ver­bessert. Inwieweit Patienten in Phase-I-Studien hiervon profitieren, ist bislang unbekannt.
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D-Dimer – Tumormarker für Kolorektalkarzinom
Erhöhte D-Dimer-Werte findet man bei verschiedenen Krankheiten wie Venenthrombosen, Myokardinfarkten und soliden Tumoren. In einer randomisierten Studie wurde nun gezeigt, dass der D-Dimer-Level bei kolorektalen Karzinomen ein geeigneter Marker für Gesamtüberleben und Tumorprogress ist.
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Mikrometastasen in den Lymphknoten?
Mikrometastasen in den Lymphknoten gelten als prognostischer Faktor bei Patienten mit Magenkarzinom. Ist bei deren Nachweis die MUC2-spezifische RT-PCR der CEA-spezifischen RT-PCR überlegen?
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Beeinflussen Genpolymorphismen die Prognose?
Die Überlebensdauer von Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) ist sehr unterschiedlich. Spielen Genpolymorphismen eine Rolle?
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Krebspatienten wollen detaillierte Informationen
Die Entscheidung, inwieweit, wann und wie ein Krebspatient über seine unheilbare Erkrankung aufgeklärt werden soll, ist für viele behandelnde Ärzte schwierig. Australische Psychologen und Onkologen haben Patienten mit malignen Tumorerkrankungen zum Thema Aufklärung befragt.
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Adjuvante Radiatio: keine chronische Fatigue
Fatigue ist oft akute Nebenwirkung einer Radiatio, deren Intensität gegen Ende der Bestrahlung zunimmt und in den ersten Wochen nach Therapieende nachlässt. Wie aber wirkt sich die adjuvante Strahlentherapie langfristig aus?
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Ruhe für ein zufriedeneres Leben
Erschöpfung beeinträchtigt viele Krebspatienten drastisch. Doch Interventionen zur Verbesserung der schweren Fatigue gibt es kaum. Amerikanische Forscher untersuchten, ob ein Programm zu Energiesparen und Aktivitätsmanagement die Lebensqualität verbessert.
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Auch bei okkulter HBV-Infektion droht ein HCC
Die chronische Hepatitis-B-Infektion ist ein primärer Risikofaktor für ein hepatozelluläres Karzinom. Dies scheint auch für die kryptische Form zu gelten.
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Kein Benefit durch adjuvante Chemotherapie bei NSCLC im Frühstadium
Die längerfristige Prognose von Patienten mit NSCLC der Stadien I, II oder IIIA ist nach Resektion meist unbefriedigend. Ein adjuvant chemotherapeutischer Ansatz hat in einer italienischen Multicenter-Studie keinen wirklichen Durchbruch gebracht.
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Ist die Teilnahme an einer klinischen Studie allein nützlich für Patienten?
“In klinischen Studien werden Krebspatienten optimal betreut. Dadurch sind ihre Aussichten auch in den Kontrollgruppen besser als außerhalb von Studien.” Die Annahme eines solchen “Studieneffekts” ist in ärztlichen Kreisen weit verbreitet und wird häufig verwendet, um Patienten für die Teilnahme an einer Studie zu überzeugen. Eine Metaanalyse stellt diese Aussage in Frage.
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START 2: Kopf-Hals-Tumoren
06.01.2010 - Sondershausen
Eine interdisziplinäre Herausforderung - Therapiestandards und neue Perspektiven
START 2: Kopf-Hals-Tumoren
09.12.2009 - Rostock
Eine interdisziplinäre Herausforderung - Therapiestandards und neue Perspektiven
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