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Kolonkarzinom laparoskopisch operiert: Bessere Lebensqualität
Wie operiert man Patienten mit Kolonkarzinom am besten? Hinsichtlich des Langzeitüberlebens schneidet die laparoskopische Resektion in den bisher publizierten Studien mindestens so gut ab wie die offene Operation. Bei der Entscheidung könnte aber auch die Lebensqualität eine Rolle spielen.
In einer an sieben schwedischen Zentren durchgeführten randomisierten Studie ging es speziell um die gesundheitsbezogene Lebensqualität der wegen eines Kolonkarzinoms operierten Patienten. 130 Patienten unterzogen sich einer laparoskopischen Resektion, während 155 weitere Patienten offen operiert wurden. Vor dem Eingriff sowie nach zwei, vier und zwölf Wochen füllten die Patienten jeweils einen nicht krankheitsspezifischen (EQ-5D) und einen krebsspezifischen Fragebogen (EORTC QLQ-C30) aus.
Die laparoskopisch operierten Patienten schnitten im EORTC QLQ-C30 bei der sozialen Funktion nach zwei und vier Wochen signifikant besser ab als die offen operierten Patienten, bei der Rollenfunktion waren sie nach zwei Wochen besser. Mit dem nicht krankheitsbezogenen Fragebogen fanden sich jedoch keine Unterschiede zwischen beiden Gruppen.
Fazit: Im ersten Monat nach dem Eingriff weisen laparoskopisch operierte Patienten eine bessere gesundheitsbezogene Lebensqualität auf als offen operierte. Da auch die „harten“ Langzeitergebnisse mindestens gleich gut sind, spricht viel für die laparoskopische Resektion eines Kolonkarzinoms. Allerdings sind die Kosten im Allgemeinen höher. Uwe Janson M et al. Randomized trial of health-related quality of life after open and laparoscopic surgery for colon cancer. Surg Endosc 2007; 21: 747–53. [Im Focus Onkologie 2007; 10(10): 30]
mk, BSMO, 28. Januar 2008 Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich |
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