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Darbepoetin bei SCLC: weniger Transfusionen, aber kein Überlebensvorteil
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| Die Gabe von Erythropoese-stimulierenden Faktoren wird kontrovers diskutiert: Welche Vorteile ergeben sich für die Patienten? Eine Studie bei Patienten mit fortgeschrittenem kleinzelligen Bronchialkarzinom sollte Klarheit über den Effekt von Darbepoetin geben. |
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Prophylaktisch kranial bestrahlen im Stadium IIIA
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| Nach Therapie des NSCLC im Stadium IIIA/B in kurativer Intention treten bei 10–30% aller Patienten Metastasen zuerst im Gehirn auf. Da neoadjuvante Strategien nur extrazerebrale Rezidive reduzieren, gewinnt die prophylaktische kraniale Radiotherapie an Bedeutung. |
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Transorale Laserchirurgie beim Supraglottis-Tumor
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| Die transorale CO2-Laserchirurgie bei frühen Supraglottis-Tumoren ist eine gut verträgliche Alternative zur offenen supraglottischen Laryngektomie. Nun wurde ihr Effekt in Verbindung mit einer Radiotherapie untersucht. |
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Hörverlust nach Chemotherapie
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| Mit immer höheren Cisplatin-Dosen werden Radiotherapien im Kopf-und-Hals-Bereich zur Effektmaximierung kombiniert. Schädigungen des Gehörs gehören dabei zu den verbreiteten Nebenwirkungen. Kann Natriumthiosulfat (STS) bei intraarterieller Gabe des Zytostatikums davor schützen? |
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Wenig Wirkung, viel Nebenwirkung
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| Die Mehrzahl der Patienten mit Plattenepithelkarzinom im Kopf-HalsBereich (SCCHN) erleiden trotz Operation oder Bestrahlung ein Rezidiv, 20% entwicklen Metastasen. Die Chemotherapie konnte bislang keinen wirklichen Überlebensvorteil nachweisen. In einer Phase-II-Studie untersuchten französische Wissenschaftler daher eine neue Kombination – die aus Docetaxel und Gemcitabin. |
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Larynxkarzinom: Was bringt die TLM?
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| Bisherige Untersuchungen weisen für die transorale Laser-Mikrochirurgie (TLM) gute Erhaltung der Organfunktion nach sowie geringe Morbidität, Mortalität und kurze Hospitalisierung. |
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Kopf-Hals-Tumoren: Ein bisschen Speichel reicht
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| Neue Bestrahlungstechniken mindern die Kollateralschäden gerade bei Patienten mit Tumoren im empfindlichen Kopf-Hals-Bereich. Hier kann die Intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) Schaden von den Speicheldrüsen abhalten – und dadurch auch von der Lebensqualität der Patienten? |
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Intensitätsmodulierte Radiotherapie mit PET – eine Option für Kopf-Hals-Tumoren
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| Eine Phase-I-Studie untersuchte den Einsatz einer durch Positronen-Emission-Tomografie (PET) geleiteten Dosiseskalation in der intensitätsmodulierten Radiotherapie bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren. Wie viel Strahlung vertragen die Patienten? |
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Weiter nach lebensverlängernden Zytostatikakombinationen suchen
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| Das Konzept einer präoperativen Chemo- oder simultanen Radio-/Chemotherapie wird bei Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen seit den 1970er-Jahren verfolgt. Dabei wurden auch arterielle Perfusionen des Tumorareals eingesetzt. |
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Neoadjuvante Therapie beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle: Die tumorfreie Phase wird vergrößert
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| Fragestellung: Lässt sich die ungünstige Prognose von Patienten mit Plattenepithelkarzinomen der Mundhöhle durch eine präoperative Chemotherapie verbessern? |
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Lebensqualität bei Behandlung mit Radiotherapie in Kombination mit Anti-EGFR-Antikörper
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| Die Addition von Cetuximab zur Radiotherapie bei Kopf-und Halstumoren verbessert die lokoregionale Kontrolle und steigert das Gesamtüberleben ohne die Lebensqualität negativ zu beeinflussen. |
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Neck dissection: Botulinumtoxin lindert Schmerz
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| Patienten mit Hals-Kopf-Tumoren leiden nach Neck dissection häufig unter chronischen neuropathischen Schmerzen. Botulinumtoxin subkutan hilft – aber auf die richtige Dosis scheint es dabei anzukommen. |
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Prädiktiv: Cisplatin-DNA-Addukte im Tumor
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| RADPLAT, eine Radiochemotherapie mit hochdosiertem, intraarteriell appliziertem Cisplatin, erzielt bei Plattenepithelkarzinomen eine gute lokale Kontrolle. Ist dieses Verfahren Standard-Cisplatin überlegen? Welchen prädiktiven Wert hat die Cisplatin-DNA-Adduktbildung? |
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Mukositisprophylaxe durch Glutamin?
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| Unter Chemoradiotherapie entwickeln nahezu alle Patienten mit Kopf-Hals-Karzinom eine Mukositis. Versuche, die bei den Betroffenen nachgewiesene Glutamin-Depletion alimentär auszugleichen, waren nicht durchgängig wirksam. Ist die intravenöse Applikation effektiver? |
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GM-CSF reduziert Mukositis-Schwere
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| Der begrenzende Faktor einer akzelerierten Radiotherapie bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren ist häufig die Entwicklung einer schweren Mukositis. Die Gabe von GM-CSF scheint erfolgversprechend. |
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RT: Reduzierte Xerostomie durch Amifostin
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| Limitierender Faktor der Radiotherapie in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren ist die Induktion einer Xerostomie durch Schädigung der Speicheldrüsen. In einer Studie wurde die dosisabhängige Wirkung des Radioprotektors Amifostin untersucht. |
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Nach Neck-Dissection Botulinumtoxin?
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Chronische neuropathische Schmerzen nach Neck-dissection bei Kopf-Hals-Tumoren lassen sich durch Botulinumtoxin A deutlich reduzieren. In einer Phase-II-Studie wurde nach der optimalen Dosierung gesucht. Botulinumtoxin A wird bei einer ganzen Reihe von Schmerzzuständen im Kopf-Hals-Bereich eingesetzt. Es wirkt durch Blockade überschießender Azetylcholin-Freisetzung aus den motorischen Endplatten. Möglicherweise hemmt es auch die Ausschüttung von Schmerz-Transmittern wie Substanz P.
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Pro und Contra der Ganzhirnbestrahlung
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| Es ist unklar, ob Patienten mit Hirnmetastasen von einer initialen Ganzhirnbestrahlung zusätzlich zur stereotaktischen Radiochirurgie profitieren. Was sind die Konsequenzen für Überleben und neurologische Funktion? |
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Zink mildert Radiatio-induzierte Mukositis
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| Eine Mukositis ist eine häufige Nebenwirkung unter Radiatio z.B. bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren. Eine taiwanesische Arbeitsgruppe untersuchte den Einfluss einer Zink-Supplementation auf die Entwicklung von Mukositiden. |
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Mit PET Tumorhypoxie aufdecken
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| Tumorhypoxie ist wahrscheinlich ein Grund für lokoregionäres Therapieversagen von Patienten nach Radiochemotherapie. Experimentelle Befunde legten nahe, dass die Gabe von Tirapazamin hypoxische Zellen empfindlicher gegen die Therapie macht. Das sollte per PET nachgewiesen werden. |
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Intensive Bestrahlung mit mäßigem Erfolg
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| Sind Kopf-Hals-Tumoren nicht operabel, kommt primär die Strahlentherapie zum Einsatz. Um die Tumorkontrolle zu optimieren, wird jedoch nach neuen Therapiekonzepten gesucht. Die hier untersuchte akzelerierte Bestrahlung stellt eine davon dar. |
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Radiochemotherapie tendenziell besser
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| Zur Verbesserung der Prognose lokal fortgeschrittener Oropharynxkarzinome wurde neben einer hyperfraktionierten akzelerierten Bestrahlung auch die kombinierte Radiochemotherapie als Option getestet. Nun liegen die Langzeitergebnisse der Studie vor. |
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Hörverlust durch Radiochemotherapie beim Nasopharynxkarzinom
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| Sowohl die Bestrahlung im Kopf-Hals-Bereich als auch Cisplatin-haltige Chemotherapie-Schemata bergen die Gefahr einer Innenohr-bedingten Hörstörung. Ob die Kombination beider Therapien das Risiko eines Hörverlustes weiter erhöht, war die Frage der vorliegenden Studie. |
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Plattenepithelkarzinom im HNO-Bereich: Studienlage neu bewertet
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| Patienten mit lokal fortgeschrittenen, nicht resektablen Plattenepithelkarzinomen (SCC) im Kopf- und Halsbereich profitierten den Ergebnissen früherer Meta-Analysen zufolge von einem Behandlungsregime aus einer kombinierten Chemo-/Radiotherapie und in bestimmten Fällen einer akzelerierten (AFRT) und hyperfraktionierten (HFRT) Radiotherapie. Wissenschaftler aus Deutschland sahen sich aufgrund der heterogenen Datenlage mit teilweise veralteten Dosierungs- und Behandlungsschemata zu einem Review der aktuellen Studienlage mit stringenten Einschlusskriterien veranlasst. |
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Nichts Neues gegen die Strahlendermatitis
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| Die Prophylaxe und Pflege von Hautschäden bei der Bestrahlung von Kopf-Hals-Tumoren erfolgen weitgehend auf Basis der individuellen Erfahrungen jedes Behandlers. Jetzt sollte eine Phase-III-Studie Wirksamkeit und Sicherheit von Trolamin in dieser Situation belegen. |
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Low-dose-Retinoid ohne Wirkung
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| Hochdosierte 13-cis-Retinoinsäure reduziert das Risiko für Sekundärtumoren, bei allerdings beträchtlichen Nebenwirkungen. Wie wirkt sich eine Retinoid-Prophylaxe mit niedriger Dosierung bei Patienten mit einem einem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich aus? |
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Rezidive: Gute Response unter Docetaxel-Cisplatin
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| Patienten mit rezidivierten und metastasierten Kopf-Hals-Tumoren haben unter konventioneller Chemotherapie z.B. mit Cisplatin und 5-Fluorouracil eine mediane Überlebenszeit von sechs Monaten. Verbesserungen ergeben sich durch den Einsatz von Taxanen. |
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Gegen Xerostomie Speicheldrüsen stimulieren
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| Eine Xerostomie während und nach einer Bestrahlung von Kopf-Hals-Tumoren belastet Patienten sehr. Pilocarpin, ein Parasympathomimetikum, stimuliert die Speicheldrüsen und könnte damit diese Folge der Strahlenbehandlung verringern helfen. |
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Kraniale Strahlentherapie und kognitive Funktion
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| Die kraniale Radiotherapie bei niedrigmalignem Gliom wird von Neuroonkologen kontrovers diskutiert, da die Einschränkung kognitiver Funktionen befürchtet wird. Die Mayo-Klinik untersuchte daher prospektiv mittels psychometrischer Tests die kognitiven Funktionen nach Radiatio. |
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Multimodal Langzeitüberleben verbessern
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| Multimodale Therapieansätze u.a. mit simultaner Radiochemotherapie, Operation und nochmaliger Chemotherapie haben das Therapieoutcome bei Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs deutlich verbessert. Nun liegen Langzeitergebnisse eines solchen Therapieregimes vor. |
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Vorteile für Radiochemotherapie
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| In der Therapie fortgeschrittener Kopf-Hals-Tumoren werden zur Zeit Konzepte zur simultanen Radiochemotherapie mit hyperfraktionierten und akzelerierten Strahlenregimes überprüft. Nun liegt eine Follow-up-Auswertung einer zweiarmigen deutschen Multicenterstudie vor. |
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Induktionstherapie: Dreier-Kombination wirksam
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| Häufig setzen Onkologen bei lokal fortgeschrittenen und inoperablen Kopf-Hals-Tumoren auf eine Induktionschemotherapie, obwohl der Nutzen nicht belegt ist. Können taxanhaltige Regime die Wirksamkeit der Induktionsbehandlung auf ein signifikantes Maß steigern? |
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Was bringt Cetuximab plus Strahlentherapie?
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| Der monoklonale Antikörper Cetuximab gegen epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) führte in bisherigen Studien bei vielen Patienten mit lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinomen an Kopf und Hals zu partieller oder vollständiger Remission. Nun wurde die Substanz in Kombination mit einer Strahlentherapie untersucht. |
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Cetuximab verbessert klinisches Ansprechen
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| Die Standardtherapie beim metastasierten Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich sind Platin-haltige Behandlungsschemata. Eine Phase-III-Studie untersuchte, ob die zusätzliche Gabe des EGFR-Inhibitors Cetuximab den Patienten einen Vorteil bietet. |
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S-1: Neues Behandlungsprotokoll reduziert die Nebenwirkungen
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| Das Krebsmedikament S-1 lieferte in jüngsten Studien die höchsten Responseraten bei nicht-resektierbaren Tumoren–im Vergleich zu anderen oralen Chemotherapeutika. Jetzt suchen japanische Forscher nach einem besser verträglichen Behandlungsprotokoll . |
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Oxaliplatin und Strahlen gegen Kopf-Hals-Tumoren
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| Die 5-Jahres-Überlebensrate von Patienten mit lokoreginal fortgeschrittenem Nasopharynxkarzinom liegt nach einer Radiotherapie zwischen 10 und 40%. Radiochemotherapie-Regimes lieferten in jüngsten Studien bessere Ergebnisse. |
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Internationaler Kopf-Hals-Tumorkongress: Der Erhalt der physiologischen Funktionen ist die Herausforderung
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| Neue Methoden in der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren standen im Mittelpunkt des Kongresses „Statements on Head and Neck Cancer“. Besondere Beachtung fanden vor allem Aspekte, die zur Verbesserung der Lebensqualität der Tumorpatienten beitragen können. |
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Aggressiveren Tumor aggressiver bestrahlen
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| Wenn ein Tumor im Kopf-Hals-Bereich besonders aggressiv ist und sich einer Bestrahlung durch umso schnellere Proliferation entzieht, könnte eine entsprechend aggressivere Radiotherapie der richtige Weg sein. Doch wie erkennt man, welcher Tumor diese Behandlung erfordert? |
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Operation bleibt wichtige Therapiemodalität
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| Die Kombination aus Chemotherapie und Bestrahlung beim lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Hals-Bereich ist eine Alternative, die in manchen Fällen zu besserer Organerhaltung führt. |
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Vitamine möglicherweise mit Nebenwirkung
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| Antioxidanzien können tatsächlich die adversen Begleiterscheinungen einer Radiotherapie im Kopf- und Hals-Bereich lindern. Aber sie scheinen sich eher negativ auf das Rezidivrisiko auszuwirken. |
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Multimodal gegen das endemische Nasopharynxkarzinom
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| In Südchina treten endemische nasopharyngeale Tumoren auf, die hier eine Häufigkeit von 30 bis 50 auf 100.000 Einwohner erreichen. Standardtherapie ist die Radiatio, doch eine zusätzliche Chemotherapie könnte den Therapieerfolg verbessern helfen. |
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Trockener Mund nach Strahlentherapie erträglich
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| Die Strahlentherapie von Kopf-Hals-Tumoren verursacht aufgrund einer Schädigung der Speicheldrüsen häufig eine Xerostomie. Wie stark beeinträchtigt das die Lebensqualität nach der Radiatio? |
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Retinoid-Schutz bei oraler Leukoplakie?
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| Orale Leukoplakie erhöht das Risiko lokaler Rezidive, neuer Leukoplakien und oraler Karzinome – auch nach chirurgischer Entfernung. Grund genug, nach geeigneter Chemoprävention zu suchen, bei der man auf Retinoide setzt. |
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Cisplatin/Paclitaxel nicht besser als Cisplatin/5-FU
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| Die Prognose beim fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich ist schlecht. Standard ist Cisplatin/Fluorouracil (5-FU) über 24 Stunden – aber man sucht nach wirksameren und verträglicheren Alternativen. |
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Schützen Vitamin-Zusatztherapien vor Krebs?
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| Werden Vitamine in zu geringer Menge mit der Nahrung aufgenommen, erhöht sich nachweislich das Krebsrisiko. Ob der Umkehrschluss zutrifft, dass eine zusätzliche Einnahme von Vitaminen die Krebsentstehung verhindern kann, ist bislang fraglich. |
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Radiochemotherapie beim Nasopharynx-Karzinom
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| Standard bei Nasopharynxmalignomen ist die Radiotherapie. Trotz ermutigenden Ansprechens auf neoadjuvante oder adjuvante Chemotherapien konnten randomisierte Studien bisher keinen Überlebensvorteil zeigen. |
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Angiogenesehemmer bei Kopf-Hals-Tumoren?
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| Wegen der schlechten Prognose von Patienten mit rezidivierten oder metastasierten Kopf-Hals-Tumoren sind neue Therapieoptionen dringend erforderlich. Kann die Hemmung des Wachstumfaktors VEGF das Tumorwachstum bremsen? |
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Wächterlymphknoten-Biopsie auch nach Therapie
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| Zwei Entwicklungen haben die Behandlung oraler und oropharyngealer Tumoren verbessert: Die Biopsie des Wächterlymphknotens und die präoperative intraarterielle Chemotherapie. Dass beide sich nicht ausschließen müssen, stellten Frankfurter Kollegen fest. |
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Multimodale Therapie bei Kopf-Hals-Tumoren vielversprechend
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| Bei inoperablen Tumoren des Kopf- und Hals-Bereiches setzt man gemeinhin auf Bestrahlung. Dass gleichzeitige Chemotherapie deren Wirkung noch verbessert, zeigen deutsche Kollegen. |
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Neoadjuvante Chemotherapie nur bei inoperablen Patienten sinnvoll
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| Kopf-Hals-Tumoren in fortgeschrittenen Stadien sind meist inoperabel und haben eine schlechte Prognose. Nun wurde untersucht, ob eine Chemotherapie mit Cisplatin und 5-Fluoruracil vor der lokoregionalen Therapie langfristig die Überlebenschancen von Patienten mit Plattenepithelkarzinom verbessert. |
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Hirnmetastasen in Schach halten
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| Bei 25% der metastasiereden Krebserkrankungen treten Hirnmetastasen auf. Eine randomisierte Phase-II-Studie prüfte Wirksamkeit und Sicherheit einer Kombination aus dem Alkylans Temozolomid und einer Strahlentherapie. |
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Osteoradionekrose: Versagt hyperbarer Sauerstoff?
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| Hyperbarer Sauerstoff (HBO) verbessert Wundheilung und Angiogenese und wird daher bei Osteonekrosen am Kiefer, einer häufigen Folge der Strahlentherapie von Kopf-Hals-Tumoren, eingesetzt. Wirksamkeitsbelege gab es bisher nur aus unkontrollierten Studien. |
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Kopf-Hals-Tumoren: Besser leben mit Cisplatin
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| Aktuelle Studien belegen, dass Plattenepithelkarzinome im Kopf-Hals-Bereich gut auf eine hyperfraktionierte Radiotherapie ansprechen. Lässt sich die Wirksamkeit der Strahlenbehandlung durch eine gleichzeitige Chemotherapie verbessern – ohne die Verträglichkeit zu beeinträchtigen? |
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Gamma-Messer am Trigeminus
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| Schwannome des Nervus trigeminus sind selten und lassen sich mikrochirurgisch meist nur unvollständig entfernen, denn das Risiko operationsbedingter neurologischer Folgeschäden ist signifikant. Die stereotaktische Radiochirurgie mit dem Gamma-Knife gilt als mögliche Alternative und Ergänzung zur Mikrochirurgie, da sie gute Langzeitresultate beim Vestibularis-Schwannom erzielt. |
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Gute Ergebnisse mit PCV nach Rezidiv
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| Die Wirksamkeit einer Chemotherapie mit Procarbazin, Lomustin und Vincristin in der Behandlung von Hirntumoren ist vielfach belegt. Bestätigt sich der Nutzen dieses Regimes auch bei Patienten, die nach Operation oder Strahlentherapie einen Rückfall erlitten? |
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Singuläre Hirnmetastase: Stereotaktische radiochirurgische Intervention von Vorteil
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| Hirnmetastasen treten bei bis zu 40% aller Patienten mit systemischen Karzinomen auf. Eine RTOG-Studie untersuchte die Wirksamkeit einer zusätzlichen stereotaktischen radiochirurgischen Intervention z.B. mit einem Gamma Knife. |
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Cilengitide - zeigt ermutigende Resultate bei der Behandlung von Glioblastoma-Gehirntumoren
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| Erste positive Bilanz aus den Ergebnissen einer Phase-I-Studie mit einem Angiogenesehemmer zur Behandlung von aggressiven Hirntumoren (Gliomen). Die Resultate dieser Studie, die vom amerikanischen National Cancer Institut (NCI) gefördert wurde, stützen das Engagement für die klinische Weiterentwicklung dieser Substanz. Der Angiogenesehemmer wird seit Oktober im Rahmen einer Phase II-Studie zur Behandlung aggressiver Hirntumore (rezidivierende Glioblastoma multiforme) untersucht. |
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P-Glykoproteininhibitoren erhöhen zerebrale Zytostatikaspiegel
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| P-Glykoprotein verhindert, dass ausreichende Zytostatikakonzentrationen die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Eine Lösung des Problems könnte der Einsatz von Glykoproteininhibitoren sein. |
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Tyrosinkinase-Inhibitor bei Kopf-Hals-Tumor aktiv
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| Auch bei metastasierten Kopf-Hals-Tumoren lässt sich eine temporäre Stabilisierung erreichen. Erste Ergebnisse mit Erlotinib, einem weiteren Tyrosinkinase-Inhibitor des Rezeptors für epidermalen Wachstumsfaktor, geben Anlass zu Optimismus. |
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Niedriggradiges Gliom: Temozolomid enttäuscht
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| Ob eine Chemotherapie bei Gliomen vom Stadium II sinnvoll ist, ist nicht ganz klar. Auf Grund viel versprechender Daten bei fortgeschrittenen Gliomen wurde jetzt Temozolomid erprobt. |
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Simultane Radiochemotherapie reduziert Laryngektomierate
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| Patienten mit lokal fortgeschrittenen Larynxtumoren ohne massive Infiltration von Nachbargeweben profitieren am meisten von einer gleichzeitigen Cisplatin- und Radiotherapie. Bei fast 90% wird dadurch der Kehlkopf erhalten. |
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Länger leben mit multimodaler Therapie
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| Tumoren des Oropharynx fallen häufig erst im fortgeschrittenem Stadium auf, wenn eine Strahlentherapie nur noch schwache Resultate liefert. Deshalb startete die French Head and Neck Oncology and Radiotherapy Group (GORTEC) 1994 eine Phase-III-Studie, um den Benefit einer Radiochemotherapie gegenüber einer reinen Strahlenbehandlung zu evaluieren. |
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Glioblastom: Die Reintervention kann lohnen
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Second-line-Behandlungen sind bei rezidivierenden Glioblastomen umstritten. Unter deutscher Federführung hat eine internationale Arbeitsgruppe den Nutzen für die Patienten genauer untersucht. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache.
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Temozolomid zeigt Wirkung bei Gliom-Rezidiv
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| Trotz maximaler chirurgischer, chemo- und radiotherapeutischer Behandlung sind die Überlebensperspektiven für Patienten mit malignem Gliom nicht gut. Neueste Ergebnisse zur Therapie mit dem Alkylans Temozolomid geben Anlass zur Hoffnung. |
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Niedrigmaligne Gliome: Erst Chemotherapie?
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| Bis heute sind die Behandlungsoptionen bei niedrigmalignen Gliomen (LGG) begrenzt: Resektion und/oder Bestrahlung sowie palliative Chemotherapie bei Rekurrenz. Jüngste Studien weisen jedoch darauf hin, dass sich mit einer Chemotherapie eine aggressive Radiotherapie aufschieben ließe – zum Vorteil des Patienten. |
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