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Magenkarzinom

GIST sicher und effektiv minimal-invasiv operieren
GIST zählen zu den Weichteiltumoren und treten in rund 60% der Fälle im Magen auf, etwa 20% im Dünndarm - selten in Dickdarm oder Speiseröhre. Die Tumorzellen lassen sich immunhistochemisch identifizieren anhand einer Mutation des Rezeptorproteins CD117. Die Inzidenz liegt bei zehn bis 15 Fällen pro einer Million Einwohner.
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Postoperative Dünndarmobstruktionen seltener durch resorbierbare Membran?
In verschiedenen Studien reduzierten resorbierbare Membranen auf Hyaluronsäurebasis Inzidenz und Schwere postoperativer Adhäsionen. Die japanische Arbeitsgruppe um Shigeoki Hayashi prüfte, ob sich auch post¬operative Dünndarmobstruktionen nach Gastrektomie vermeiden lassen.
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Mehr Lebensqualität mit Ersatzmagen
Bei Magenkrebspatienten gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Passage nach totaler Gastrektomie wiederherzustellen. Für die Lebensqualität scheint die Bildung eines Ersatzmagens von besonderer Bedeutung. Eine deutsche Arbeitsgruppe machte die Probe aufs Exempel.
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Magenkarzinom: neue First-Line-Option in Japan
Die Lebenserwartung von Patienten mit fortgeschrittenem Magenkarzinom hat sich verbessert, trotzdem überlebt die Mehrzahl das erste Jahr nach der Diagnose nicht. Eine japanische Phase-III-Studie untersuchte, ob die Kombination S-1 plus Cisplatin das Überleben verlängern könnte.
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Phase-III-Studie: kein Vorteil für adjuvantes Platin
Auch eine R0-Resektion bringt beim Magenkarzinom nur spärliches Langzeit-Überleben. Sanftere Chemotherapien können daran wenig ändern, deshalb wurde nun in einer Phase-III-Studie der Nutzen einer aggressiveren platin­basierten Chemotherapie untersucht.
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Oxaliplatin stößt Cisplatin vom Thron
Phase-II-Studien haben gezeigt, dass in der Standardtherapie des fort­geschrittenen Magenkarzinoms Cisplatin durch Oxaliplatin ersetzt werden kann. In einer Phase-III-Studien wurde nun die Wirksamkeit der beiden platinhaltigen Regime verglichen.
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Capecitabin/Oxaliplatin vergleichbar mit Standard
Kann bei Patienten mit metastasiertem Magen- und Ösophaguskarzinom die belastende Dauerinfusion von Fluorouracil durch das orale Fluoropyrimidin Capecitabin und Cisplatin durch das Platinderivat Oxaliplatin ersetzt werden? Diese Frage wurde in der REAL-2-Studie (Randomized ECF for Advanced and Locally Advanced Esophagogastric Cancer 2) untersucht.
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V-325 (II): Direkter Nutzen aus Dreierkombination
Die Tripeltherapie aus Docetaxel, Fluorouracil und Cisplatin erwies sich bereits im Hinblick auf das Überleben und die Ansprechrate bei Patienten mit fortgschrittenem Magenkarzinom als klar überlegen. Wie aber steht es um den direkten klinischen Nutzen für die Patienten?
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V-325 (I): Umfassende Studie zur Lebensqualität
Patienten mit fortgeschrittenem Magenkarzinom haben keine Aussicht auf Heilung. Angesichts ihrer Beschwerden ist der Erhalt der Lebensqualität bei diesen Patienten von besonderer Bedeutung. Eine der umfassendsten Analysen zur Lebensqualität während einer Chemotherapie liegt nun vor.
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Neue Sequenz gegen Magenkrebs
Seit zehn Jahren hat sich die 5-Jahres-Überlebensrate (30–40%) bei Magenkrebs kaum verbessert. Und für den R0-resezierten Magenkrebs existiert keine anerkannte adjuvante Chemotherapie. Ein neuer, sequenzieller Ansatz könnte dies ändern.
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Docetaxel-Regime verlängert Überleben
In der Chemotherapie des fortgeschrittenen Magenkarzinoms hat sich das ECF-Regime als Standard etabliert. Für eine geplante Phase-III-Studie wurde nun nach einem Vergleichsregime gesucht.
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Magenkarzinom: Einfache, aber gute FU-Therapie gesucht
Eine Fluoruracil-basierte Chemotherapie verlängert das Leben von Patienten mit Magenkarzinom. Welche einfache und moderat toxische FU-Infusionstherapie ist am besten?
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Verbessertes ECF-Regime bei Magenkrebs
Chemotherapien wie ECF (Epirubicin, Cisplatin, 5-FU über 21 Tage), in denen 5-FU per Infusion verabreicht wird, haben die palliative Therapie des fortgeschrittenen Magenkarzinoms verbessert. Nun wird nach patientenfreundlicheren Modifikationen gesucht.
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Adjuvante Therapie des lokal fortgeschrittenen Magenkarzinoms bleibt schwierig
Bei Hochrisiko-Magenkarzinomen brachten adjuvante Chemotherapieregime zwar schon Überlebensvorteile, der Erfolg hielt sich aber in Grenzen. Auch diese aktuelle Studie zeigt keine neuen Tendenzen.
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Mit DCF-Chemotherapie etwas Zeit gewonnen
Patienten mit fortgeschrittenem Magenkarzinom haben eine miserable Prognose. Unbehandelt überleben sie im Median drei bis fünf Monate. Ein akzeptiertes Standardregime für die Chemotherapie gibt es bisher nicht.
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Gastrektomie: Milz erhalten oder nicht?
Soll man Patienten mit proximalem Magenkarzinom ohne makroskopisch auffällige Lymphknoten im Rahmen der totalen Gastrektomie die Milz mit entfernen? Die Frage wird kontrovers diskutiert. In dieser Studie prüfte man einen eventuellen Effekt der Splenektomie auf den Therapieerfolg.
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Kombinationschemotherapie verbessert Überleben beim Magenkarzinom
In Japan ist die Antwort auf ein fortgeschrittenes Adenokarzinom von Magen oder unterer Speiseröhre eine besonders ausgedehnte Operation. Westliche Mediziner versuchten es dagegen mit einer Kombinations­chemotherapie zusätzlich zur Resektion – mit Erfolg.
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Kein Vorteil für adjuvante Chemotherapie?
Welchen Nutzen bietet eine adjuvante Chemotherapie zusätzlich zur radikalen Gastrektomie bei Risikopatienten? Eine italienische Studie mit 7-Jahres-Follow-up sollte diese Frage klären.
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D1 oder D3 – was ist besser?
Ob eine Lymphknotendissektion bei Magenkarzinom notwendig ist, wird kontrovers diskutiert. Die vorliegende Studie verglich D1- und D3-Dissektion im Hinblick auf Gesamtüberleben und krankheitsfreies Überleben.
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Docetaxel-Regimes beim Magenkarzinom
Die Suche nach der effektivsten Kombination zur Therapie des fort­geschrittenen Magen- oder Kardiakarzinoms geht weiter. Um festzustellen, welchen Beitrag Docetaxel als Komponente leisten kann, ist eine ­Vergleichsstudie mit Cisplatin/Fluorouracil (FU) geplant.
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Pankreas bei Gastrektomie möglichst schonen
Die umfassende Lymphadenektomie beim Magenkrebs ist mit einer hohen Mortalität und Morbidität verbunden. Japanische Forscher suchten nach prognostischen Faktoren zur Risikoabschätzung.
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Verträglichere Chemotherapie bei Magenkarzinom
Bei Magenkarzinom gilt die Kombination Epirubicin, Cisplatin und Fluorouracil als die am besten untersuchte Chemotherapie. Eine Therapie ohne Cisplatin wäre vermutlich jedoch besser verträglich. Wie wirksam und sicher ist die Kombination Docetaxel plus ­Fluorouracil?
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Subtotale Magenresektion minimal-invasiv
Beim distalen Magenkarzinom empfehlen westliche Onkologen die subtotale Gastrektomie inklusive Entfernung der Lymphknoten von Kompartment I und II. Der heikle Eingriff geschieht meist offen – mangels Langzeitdaten zu Machbarkeit und Sicherheit der ­laparoskopischen Resektion.
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Erst Remission, dann Resektion
Eine postoperative adjuvante ­Therapie reduziert das Rückfall­risiko bei Magenkrebs. Aber nur jeder zweite Patient kommt für eine potenziell kurative (R0) Tumorresektion in Frage. Kann eine prä­operative Chemoradiotherapie den Anteil an R0-Resektionen erhöhen und das Überleben verlängern?
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Submukosakarzinom: Wann minimal invasiv?
Patienten mit Submukosa­kar­zinomen des Magens, so der Stand der Wissenschaft, profitieren ebenso wie solche mit Tumoren des Stadiums II und IIIA von radikaler Resektion und Lymphadenektomie. Koreanische Wissenschaftler entwickelten ein Modell, dass einigen Patienten die radikale Operation ersparen könnte.
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Magenkarzinom: Nach Chemotherapie bessere Prognose bei proximaler Lokalisation
Wird ein proximales Magen-karzinom kurativ reseziert, ist die Prognose schlechter als bei distaler Lokalisation. Nach einer Chemotherapie im fortgeschrittenen Stadium scheint es exakt umgekehrt.
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Großzügige Lymphknoten-Dissektion: Kein Benefit
Nicht randomisierte Studien ließen vermuten, dass eine ausgedehnte Lymphknoten-Dissektion das Überleben von Patienten mit einem Adenokarzinom des Magens verlängern kann – sofern sie den Eingriff an sich überstehen. Die erste große randomisierte Studie macht diese Hoffnung zunichte.
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