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V-325 (II): Direkter Nutzen aus Dreierkombination
Die Tripeltherapie aus Docetaxel, Fluorouracil und Cisplatin erwies sich bereits im Hinblick auf das Überleben und die Ansprechrate bei Patienten mit fortgschrittenem Magenkarzinom als klar überlegen. Wie aber steht es um den direkten klinischen Nutzen für die Patienten?
Das Dreiergespann Docetaxel, Fluorouracil und Cisplatin (DCF) ist dem Doppel aus Cisplatin und Fuorouracil (CF) beim fortgeschrittenen Magenkarzinom überlegen. Das zeigte die multinationale, randomisierte und prospektive Phase-III-Studie V-325 an 445 Patienten. In einer neuen Analyse haben die Autoren nun ihr Augenmerk auf den klinischen Nutzen für die Patienten gelegt, die häufig bereits bei Diagnose unter schmerzhaften Symptomen leiden. Der klinische Benefit wurde prospektiv als sekundärer Endpunkt evaluiert – bisher in der Studienlandschaft zum Magenkarzinom eine Seltenheit. Die Studiendaten liefern auch Einblicke in die Lebensqualität der Patienten. Die Analyse konnte Daten von über 75% der Patienten der V-325-Studie nutzen. Demnach verlängerte DCF die Zeit bis zur definitiven Verschlechterung des Karnofsky-Performance-Status im Vergleich zur CF-Therapie signifikant von 4,8 auf 6,1 Monate. Auch die Zeiten bis zu definitivem Gewichts- und Appetitverlust wurden verlängert, allerdings nicht signifikant. Die Zeit bis zur ersten Opioid-Einnahme wegen Krebsschmerzen und das schmerzfreie Überleben waren in beiden Studienarmen vergleichbar. Fazit: Nimmt man alle Ergebnisse der V-325-Studie zusammen, so hat die Dreierkombination DCF der CF-Therapie auf ganzer Linie den Rang abgelaufen. Sie verlängert nicht nur Gesamtüberleben und Zeit bis zur Krankheitsprogression, sondern verbessert auch noch die Lebensqualität und den direkten klinischen Nutzen für die Patienten. be Ajani JA et al. Clinical benefit with docetaxel plus fluorouracil and cisplatin compared with cisplatin and fluorouracil in a phase III trial of advanced gastric or gastroesophageal cancer adenocarcinoma: The V-325 Study Group. J Clin Oncol 2007; 25: 3205–9. [Im Focus Onkologie 2008; 11(1–2): 24]
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