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Lindern Entspannung und Ablenkung Schmerzen?
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| Klinische Studien mit Krebspatienten zeigen, dass kognitiv-behaviorale Interventionen die Schmerzen während unangenehmer Behandlungen reduzieren. Lassen sich durch entsprechende Techniken auch chronische krebsbedingte Schmerzen verringern? |
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Vereinfachte Hypogastricus-Neurolyse bei Tumoren des kleinen Beckens
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| Eine Möglichkeit, bei malignen Tumoren des kleinen Beckens Schmerz zu lindern, ist die Neurolyse des Plexus hypogastricus superior. Im Allgemeinen wählt man dafür den posterioren Zugang nach Plancarte, der allerdings technisch häufig Schwierigkeiten bereitet: Beckenkamm und Querfortsatz des LWK 5 behindern oft die Nadelpassage. |
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Nach Neck-Dissection Botulinumtoxin?
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Chronische neuropathische Schmerzen nach Neck-dissection bei Kopf-Hals-Tumoren lassen sich durch Botulinumtoxin A deutlich reduzieren. In einer Phase-II-Studie wurde nach der optimalen Dosierung gesucht. Botulinumtoxin A wird bei einer ganzen Reihe von Schmerzzuständen im Kopf-Hals-Bereich eingesetzt. Es wirkt durch Blockade überschießender Azetylcholin-Freisetzung aus den motorischen Endplatten. Möglicherweise hemmt es auch die Ausschüttung von Schmerz-Transmittern wie Substanz P.
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Matrixpflaster: Fentanyl in neuem Gewand
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| Pflaster zur transdermalen Fentanylapplikation werden seit den 1990er Jahren erfolgreich in der Schmerztherapie eingesetzt. Allerdings lässt die bisher übliche Fentanylspeicherung in einem Pflasterreservoir unbeabsichtigten Wirkstoffverlust sowie Extraktion und Missbrauch zu. |
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Supportivtherapie: Knochenschutz zu Hause
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| Das Bisphopshonat Zoledronsäure muss als Knochenschutz bei Brustkrebs-Patientinnen mit metastasierter Erkrankung alle drei Wochen gespritzt werden. Wenn die Patientinnen dafür nicht in die Klinik gehen müssen, verbessert das ihre Lebensqualität. |
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Neuer Ansatz bei Knochenmetastasen
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| Eine externe Strahlentherapie bei diffusen Knochenmetastasen zur Reduktion der Schmerzen geht meist mit deutlichen Nebenwirkungen einher. Daher untersuchte eine Arbeitsgruppe aus Dresden die Wirksamkeit einer systemischen Radionuklidtherapie mit knochenspezifischen Radiopharmaka hinsichtlich Schmerzreduktion und Knochenmarksfunktion. |
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Schmerzsensibilisierung und Schmerzgedächtnis
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Chronische Schmerzzustände werden im peripheren nozizeptiven System im wesentlichen durch Sensibilisierung der Nozirezeptoren sowie durch ektope Impulsentstehung getriggert. Dabei besteht die Sensibilisierung in einer Veränderung der Reizschwelle von Nozirezeptoren, wodurch schon äußerst schwache Reize Schmerzpotentiale und somit eine Schmerzempfindung auslösen können.
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Durchbruchschmerzen bei perkutaner Fentanylanalgesie
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| Eine heute nicht selten angewandte Form der zentral wirksamen analgetischen Therapie schwerer Schmerzzustände besteht in der Anwendung transdermaler Systeme mit dem hochpotenten, synthetischen Opioid-Agonisten Fentanyl. |
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Kombination von Opiaten mit anderen Pharmaka in der Schmerzbehandlung
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| Bei starken Schmerzzuständen bilden nach wie vor Opiate, insbesondere deren prototypischer Vertreter, das Morphin, die therapeutische Basis der Behandlung. |
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Dosierung und Äquivalenz von Morphin-Tropfen im Vergleich zu anderen Opiaten
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| Der Vergleich hier soll sich auf die „starken Opiate“, d. h. auf die Btm-pflichtigen Analgetika beziehen. Die letztere Definition weist bereits darauf hin, daß die Unterscheidung von „starken“ und „schwachen“ Opiate zunächst einmal in der Gesetzgebung zu suchen ist, die – durchaus wandelbare – Auffassungen über die Pharmakologie einer Substanz widerspiegelt. |
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Balance zwischen Analgesie und Nebenwirkungen
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| Um die Balance zwischen Analgesie und Nebenwirkungen in der Behandlung von Tumorschmerzen zu verbessern, kann der Umstieg von anderen Opioiden auf Methadon sinnvoll sein. Bisher liegen keine Leitlinien zum Wechsel von transdermal appliziertem Fentanyl zu Methadon vor. |
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Tumorschmerztherapie: Patientenschulung alleine nicht genug
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| Minderheiten in den USA erfahren eine noch unzureichendere Behandlung ihrer Tumorschmerzen als weiße Amerikaner. Deshalb untersuchten Anderson et al., ob eine Schulung der Afro- oder Hispano-Amerikaner über Schmerzmanagement eine Besserung erzielen könnte. Die Ergebnisse fielen jedoch enttäuschend aus. |
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Nervenblockade zur Schmerztherapie
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| Zur Schmerzlinderung beim Pankreaskarzinom wird gemeinhin eine neurolytische Blockade des Plexus coeliacus genutzt. Doch womöglich wäre eine Splanchnikus-Blockade die bessere Lösung. Ein direkter Vergleich liegt jetzt vor. |
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Mausmodell zu tumorbedingtem Knochenschmerz
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| Knochenmetastasen sind bei Mamma-, Prostata- oder Lungenkarzinomen häufig und verursachen starke Schmerzen. Anhand eines in vivo Maus-Modells wurde ermittelt, welchen Einfluss das Bisphosphonat Alendronat auf Knochenumbau, Tumorschmerz, -wachstum und -nekrosen nimmt. |
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Gabapentin bei neuropathischem Schmerz
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| Neuropathische Schmerzen werden bei Tumorpatienten in der Regel mit Opioiden behandelt; die Ergebnisse sind jedoch nicht immer zufriedenstellend. Daher untersuchte die vorliegende Studie, ob die adjuvante Gabe von Gabapentin zusätzlichen Benefit bringen könnte. |
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Ibandronat oral: Wirkung bei Knochenmetastasen
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| Erste ermutigende Ergebnisse: Das Aminobisphosphonat Ibandronat scheint nicht nur intravenös, sondern auch oral die Komplikationen, die bei ossären Metastasen auftreten, zu reduzieren. |
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Nasenspray gegen Schmerzattacken
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| Auch bei Dauermedikation mit Opiaten können chronisch Schmerzkranke mittlere bis starke Schmerzattacken erleiden: so genannte Durchbruchschmerzen. Als Notfallmedikation erhalten Betroffene in der Regel ebenfalls Opiate. Aufgrund der Toleranzentwicklung erscheint es auf lange Sicht sinnvoller, Schmerzspitzen mit Nicht-Opiod-Analgetika zu behandeln. |
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Zehn Symptome, die Sie im Auge haben sollten
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| Bei Krebspatienten im Endstadium geht es nicht nur um Schmerzlinderung. Auch andere Beschwerden können ihnen erheblich zu schaffen machen. Eine holländische Gruppe stellt ein einfaches Instrument zur Erfassung dieser Symptome durch den Patienten vor – Voraussetzung für besseres therapeutisches Management. |
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Schmerzen auch zu Hause bekämpfen
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| Die meisten Kindern, die an Krebs erkranken, müssen heutzutage keine starken Schmerzen mehr erdulden. Grund dafür sind die Fortschritte in der pädiatrischen Schmerztherapie. Trotzdem ist der Weg zu einer optimalen Schmerzbehandlung – gerade in der Palliativphase – noch weit. Wir befragten Dr. Monika Führer, Oberärztin am Haunerschen Kinderspital in München, über Realität und Zukunft der pädiatrischen Schmerztherapie. |
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Kontrollierter Schmerz
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| Krebspatienten erhalten gegen starke chronische Schmerzen in der Regel ein Opioid. Die stärksten bekannten sind Morphin, Fentanyl, Buprenorphin und Oxycodon. Morphin und Oxycodon wirken an unterschiedlichen Rezeptoren antinozizeptiv. Lassen sich die beiden Opioide zum Vorteil des Schmerzpatienten kombinieren? |
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